Der perfekte Garten für Allergiker

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So mancher Heuschnupfenpatient träumt von der eigenen Blütenpracht im Garten. Leider machen Pollen vielen einen Strich durch die Rechnung. „Mit etwas Fingerspitzengefühl ist aber ein farbenfroher Garten ohne triefende Nase möglich“, so Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner aus Leipzig.

Grundsätzlich gilt: Wer an einer Pollenallergie leidet, sollte sich mit möglichst unbedenklichen Pflanzen umgeben. Als echte Pollenschleudern gelten: Zeder, Birken, Buche, Ahorn, Haselnuss, Linde, Pappel – meiden. Unbedenklich sind: Bauernhortensie: Hibiskuss, Rhododendren, Azaleen und die meisten Clematis-Sorten. Unter den Stauden gelten Iris, Lobelien und Lupinen als unproblematisch, genauso wie Nachtkerzen, Nelken, Rittersporn und sämtliche Zitrusgewächse.

Laut der Academy of Allergy gelten auch Tulpen, Kirschen, Rosen, Magnolien und Kakteen als „Allergiker-freundlich”. Doch auch der Rasen will gepflegt sein. Dieser sollte so kurz wie möglich gehalten werden, damit auch hier nur geringe Mengen an Pollen daran haften können. Wichtig: Niemals an besonders trocken Tagen mähen, da sonst viel Staub aufgewirbelt wird.

Auch durch die richtige Kleidung lässt sich die Pollenbelastung minimieren. „Am besten eignen sich schmutzabweisende Materialien mit glatten Oberflächen“, erklärt Rübner und fügt hinzu: „Diese verhindern, dass die Pollen daran haften und in die Wohnung getragen werden.“

Besonders wichtig ist auch der Schutz der Augen und der Mundschleimhäute. Kontakt mit den Fingern sollte unterlassen werden. In besonders schlimmen Fällen kann auch eine Fahrradbrille und ein Mundschutz (gibt’s in jedem Baumarkt) getragen werden.

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