Wasser für die Gartenpracht
Mai 9, 2010

Regelmäßiges Gießen ist gerade im Sommer das A und O beim Gärtnern. “Wer dabei einige Regeln beachtet, wird lange Freude am üppigen Grün haben”, so Dipl-Ing. Maik Rübner.
Für Gartenpflanzen gilt: Besser einmal ausgiebig wässern als mehrmals nur wenig. Während der warmen Monate ist der frühe Vormittag die optimale Zeit zum Gießen, denn später heizt sich der Boden zu stark auf und das Wasser verdunstet schnell. Auch in der prallen Mittagssonne sollte auf keinen Fall gegossen werden: Die Tropfen wirken dann wie ein Brennglas auf den Blättern und schaden den Pflanzen.
“Bäume, Sträucher und Blumen vertragen Regenwasser besonders gut, da es kalkfrei ist”, meint Rübner und fügt hinzu: “Am besten wird es in einer Regentonne oder einem Regenfass gesammelt, das der Gartenfreund mithilfe eines so genannten Füllautomaten einfach an das Fallrohr der Regenrinne anschließt.” Der Füllautomat sorgt dafür, dass das Regenwasser direkt in die Tonne geleitet wird, diese bei starken Regenschauern aber nicht überläuft. Denn ist die Tonne voll, fließt das Regenwasser durch das Rohr des Füllautomaten automatisch in das Fallrohr der Regenrinne zurück. Der Füllautomat ist, genau wie die Regentonne, in gut sortierten Baumärkten erhältlich.
Wird dagegen mit Leitungswasser gegossen, sollte ein möglichst langer Gartenschlauch zum Einsatz kommen. So kann sich das Wasser auf dem Weg vom Hahn zur Schlauchdüse erwärmen. “Die empfindlichen Wurzelpflanzen vertragen es am besten, wenn das Wasser in einem sanften Bogen auf die Erde rieselt – also den Sprühkopf nicht auf „hart“ einstellen”, erläutert Maik Rübner.
Noch ein Tipp für den Urlaub: Vollautomatische Bewässerungssysteme übernehmen für einige Tage das regelmäßige Gießen zu einer vorher festgelegten Uhrzeit und bewahren die Pflanzen vor dem Austrocknen.
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