Gartenlexikon


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Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe aus dem Garten sowie dem Leben in Ihrer grünen Oase. Ob Apfelschorf oder Zeigerpflanze. – Das Gartenlexikon von MAIK RÜBNER Garten- und Landschaftsbau e.K. wird ständig erweitert und nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen angepasst.

A

Ameisen (Formicidae) gehören zu den staatenbildenden Insekten und stellen eine Familie innerhalb der Hautflügler (Hymenoptera) dar.

Ausgeizen nennt man das Ausbrechen von Seitentrieben, die in den Blattachseln von Tomaten entstehen.

Aussaat nennt man den Vorgang des Säens von Saatgut in das Saatbett, dabei unterscheidet man in der Landwirtschaft Breitsaat, Drillsaat; Dippelsaat und Einzelkornsaat.

Apfelschorf ist eine durch Pilze verursachte Erkrankung von Apfelbäumen.

Australische Marienkäfer
gehören zu den effektivsten Schmierlausräubern der Welt und helfen auf Zitrusplantagen regelmäßig bei der biologischen Bekämpfung der Schmierlaus.

B

Baumpflege beinhaltet Maßnahmen an Baum und Baumumfeld zur Vermeidung von Fehlentwicklungen und zur Erhaltung der Vitalität eines Baumes.

Baumschnitt bezeichnet den Beschnitt von Pflanzen jeglicher Art.

Bewässerung ist die Versorgung des Kulturlandes mit Wasser, um das Wachstum von Pflanzen zu fördern und fehlenden Regen zu ersetzen.

Birnengitterrost (Gymnosporangium fuscum syn. Gymnosporangium sabinae) ist ein zur Ordnung der Rostpilze (Uredinales) zählender, wirtswechselnder, pflanzenpathogener Pilz.

Blattläuse oder Aphidoidea sind eine Gruppe der Insekten und gehören zu den Pflanzenläusen (Sternorrhyncha).

Bodenbearbeitung bezeichnet das Wenden, Lockern und Mischen des Bodens.

Bodenmüdigkeit beschreibt den Zustand des Bodens bei der Kultivierung von Pflanzen, wenn das Wachstum bzw. die Erträge im Laufe der Zeit zurückgehen, wobei auch allgemeine Düngemaßnahmen nicht Abhilfe schaffen.

Bodentest ist eine Analyse zur Zusammensetzung des Bodens.

Baumscheibe bezeichnet in der Botanik und im Gartenbau den Bereich rund um den Baumstamm.

Blattwespen bilden eine Familie der Pflanzenwespen (Symphyta) innerhalb der Hautflügler (Hymenoptera).

Blumenerde bezeichnet ein für den Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber hergestelltes humusreiches Substrat.

Boden steht umgangssprachlich für das Erdreich oder den natürlichen Erdboden.

Bodengare bezeichnet in der Landwirtschaft den Idealzustand eines fruchtbaren Bodens.

Bodenleben bezeichnet die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen (Bodenorganismen, Bodenmikroorganismen).

Bodenverbesserungen bezeichnen kulturtechnische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens.

C

Clematis, auch Klematis genannt, sind eine Pflanzengattung mit etwa 300 Arten aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

D

Drahtwürmer sind Larven von Käfern aus der Familie der Schnellkäfer (Elateridae), zu deren Vertretern beispielsweise der Mausgraue Schnellkäfer (Agrypnus murinus) zählt.

Dickmaulrüssler stellen eine Käfergattung aus der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) dar.

Dünger ist ein Sammelbegriff für Stoffe und Stoffgemische, die in der Landwirtschaft und im Gartenbau dazu dienen, das Nährstoffangebot der Kulturpflanzen zu erhöhen.

E

Echter Mehltau ist eine Pflanzenkrankheit, die durch Schlauchpilze der Ordnung Erysiphales beziehungsweise deren einziger Familie Erysiphaceae verursacht wird.

Entspitzen bezeichnet das Entfernen einer oder mehrerer Triebspitzen einer Pflanze.

Erdflöhe sind eine Gattung aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae).

Engerlinge sind Käferlarven der Überfamilie Scarabaeoidea, umgangssprachlich speziell die des Maikäfers und des Junikäfers.

Erdraupen sind bodenbewohnenden Raupen verschiedener Eulenfalterarten, von denen einige gelegentlich als Schädlinge auftreten können.

F

Fadenwürmer sind zumeist relativ kleine, weiß bis farblose, fädige Würmchen, die in feuchten Medien leben.

Fingerprobe ist eine grundlegende und verbreitete Methode der Materialuntersuchung, bei der der zu untersuchende Stoff mittels des Tastsinns, Temperatursinns oder der Schmerzwahrnehmung untersucht wird.

Fruchtfolge ist die Reihenfolge der auf einer landwirtschaftlichen Fläche im Ablauf der Vegetationsperiode und der Jahre angebauten Nutzpflanzenarten.

Frühbeet ist eine flache, mit Glas bedeckte Kulturfläche, die meist für Anzuchten von Jungpflanzen genutzt wird.

Falscher Mehltau ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Landwirtschaft und dem Gartenbau Europas eine gefürchtete Pflanzenkrankheit.

G

Gummifluss ist eine Krankheit an Laubbäumen, bevorzugt Steinobstbäumen der Gattung Prunus (Kirsche, Marille, Pflaume, etc.).

Gründüngung bezeichnet das Einarbeiten von grünen Pflanzen oder angewelktem Pflanzenmaterial (Ernterückstände, Stroh) in den Boden.

H

Himbeerkäfer ist ein Käfer aus der Familie der Blütenfresser (Byturidae).

Humus bezeichnet in der Bodenkunde die Gesamtheit der toten organischen Substanz eines Bodens.

Hexenringe sind kreisförmige Ansammlungen von Pilz-Fruchtkörpern, die dadurch entstehen, dass das Myzel eines Pilzes in alle Richtungen gleich schnell wächst.

Honigtau ist ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt verschiedener Schnabelkerfe (Hemiptera), vor allem der Blattläuse (Aphidina), Schildläuse (Coccina), Blattflöhe (Psyllina), Mottenschildläuse (Aleyrodina) sowie verschiedener Zikaden (Auchenorrhyncha).

I

Integrierter Pflanzenschutz umfasst Systeme, in denen alle wirtschaftlich, ökologisch und toxikologisch geeigneten Verfahren in möglichst guter Abstimmung verwendet werden, um Schadorganismen unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten, wobei die bewusste Ausnutzung natürlicher Begrenzungsfaktoren im Vordergrund steht.

K

Knöllchenbakterien sind häufige und verbreitete Bodenbakterien.

Kohlhernie ist der Name einer Pflanzenkrankheit. Erreger ist ein parasitischer, bodenbürtiger Schleimpilz.

Kompost bezeichnet die Zersetzung organischen Materials durch Kleinlebewesen.

Kartoffelkäfer ist eine Art aus der Familie der Blattkäfer.

Kräuselkrankheit ist eine durch den Pilz Taphrina deformans verursachte Pflanzenkrankheit, die Pfirsichbäume befällt.

L

Larve stellt in der Zoologie eine Zwischenform in der Entwicklung vom Ei zum Erwachsenenstadium dar, die bei Tieren auftritt, die eine Metamorphose durchlaufen.

Lauchmotte ist ein Schmetterling aus der Familie der Acrolepiidae.

Lästlinge sind Tiere, die sich gerne in der näheren Umgebung des Menschen aufhalten.

M

Moose sind grüne Landpflanzen, die in der Regel kein Stütz- und Leitgewebe ausbilden.

Mulchen bezeichnet das klein- oder großflächige Bedecken des Bodens mit unverrotteten organischen Materialien (Mulch).

Maulwurfsgrillen bilden eine Familie der Klasse der Insekten (Insecta), der weitere Gattungen untergeordnet sind.

Mischkultur ist der ökologisch und ökonomisch begründete und vom Menschen herbeigeführte gleichzeitige Aufwuchs mehrerer Nutzpflanzenarten auf gleicher Fläche.

Mykorrhiza bezeichnet man eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen, in der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt ist.

N

Nützlinge sind zumeist Spinnentiere oder Insekten, die für den Menschen in irgendeiner Weise nützlich sind, vor allem dadurch, dass sie andere Insekten, welche ihrerseits als Schädlinge bezeichnet werden, als Nahrung oder Wirt brauchen.

O

Obstbaumkrebs bezeichnet eine Pilzinfektion von Rinde und Holz

P

Pelargonsäure ist eine gesättigte Fett- bzw. Carbonsäure, die in den Blättern von Pelargonium roseum, Ajania und Rubus vorkommt.

Pflanzenschutz umfasst die Gesamtheit der Bemühungen, Schäden und Leistungsminderungen von Nutzpflanzen durch Ausnutzung aller einschlägigen wissenschaftlich Erkenntnisse in einer ökologisch und ökonomisch angemessenen Weise zu verhindern oder zu mildern.

Pflanzenstärkungsmittel sind laut deutschem Pflanzenschutzgesetz „Stoffe, die ausschließlich dazu bestimmt sind, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen zu erhöhen“.

Pflanzenschutzmittel sind chemische oder biologische Wirkstoffe und Zubereitungen, die dazu bestimmt sind Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse vor Schadorganismen zu schützen oder ihrer Einwirkung vorzubeugen.

R

Rasen bezeichnet eine Vegetationsdecke aus Gräsern, die durch Wurzeln und Ausläufer mit der Vegetationstragschicht verbunden ist, im Siedlungsgebiet der Menschen liegt und nicht landwirtschaftlich genutzt wird.

Raupe bezeichnet die Larven von Schmetterlingen bzw. einiger anderer Insekten.

Rostpilze sind Pflanzenparasiten und befallen vorwiegend Sprossachsen und Blätter.

Rotspitzigkeit bezeichnet eine weltweit auftretende Rasenkrankheit, die durch Pilzbefall (Laetisaria fuciformis, Corticium fuciforme) verursacht wird.

Rote Spinne gehört zu den Spinnmilben, und richtet an der Weinrebe, an Apfel, Birne, Pflaume, Stachelbeere, Johannisbeere unter anderem Schäden an.

S

Schildläuse sind eine Überfamilie der Insekten und gehören zu den Pflanzenläusen (Sternorrhyncha).

Schnecken bilden eine von acht Tierklassen aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca).

Steckling ist ein beblätterter, halbreifer oder junger Zweig einer Pflanze, den man in die Erde steckt, damit er eigene Wurzeln schlägt und sich dann zu einer neuen, selbständigen Pflanze entwickelt.

Staunässe bezeichnet eine länger andauernde Nassphase (z. B. bei Regen, Überflutung), während der in der durchwurzelten Bodenzone Luftmangel, also anaerobe Verhältnisse und damit Reduktionserscheinungen auftreten.

U

Umtopfen ist eine Tätigkeit, bei der eine Topfpflanze in andere Behältnisse umgepflanzt wird.

Unkraut sind Pflanzen der spontanen Begleitvegetation in Kulturpflanzenbeständen, Grünland oder Gartenanlagen, die dort nicht gezielt angebaut werden und aus dem Samenpotential des Bodens oder über Zuflug zur Entwicklung kommen.

V

Veredelung bezeichnet eine traditionelle Form der künstlichen vegetativen Vermehrung (xenovegetative Vermehrung) von verholzenden Pflanzen, typischerweise Rosen- und Obstsorten.

Z

Zeigerpflanzen sind Pflanzenarten mit einer geringen ökologischen Potenz, d. h. mit einer geringen Toleranz auf Veränderungen ihrer Lebensbedingungen.