Ist das Grillen auf dem Balkon erlaubt?

16. August 2011 , eingetragen von  

Ist das Grillen auf dem Balkon erlaubt Ist das Grillen auf dem Balkon erlaubt?

In vielen Haushalten läuft der Grill bereits seit den ersten Sonnenstrahlen auf Hochtouren. Auf dem Balkon, mit einem kühlen Getränk in der Hand und brutzelnden Speisen auf dem Grill, fühlen sich auch Daheimgebliebene wie im Urlaub. Doch was den einen freut, ist des anderen Leid. MAIK RÜBNER fasst einige Gerichtsurteile rund um das Thema Grillen zusammen und gibt Tipps, wie man Nachbarstreit vermeiden kann.

In den Sommermonaten ist Grillen üblich, entschied das Landgericht München (Az. 15 S 22735/03). Das heißt: Dem Brutzeln auf dem Balkon steht grundsätzlich nichts im Weg – außer der Mietvertrag beinhaltet ein Grillverbot. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Abmahnung oder sogar eine fristlose Kündigung (LG Essen: Az. 10 S 437/01). Auch Bewohnern einer Eigentumswohnung kann das Grillen untersagt werden, wenn die Eigentümer dies mehrheitlich beschließen (OLG Zweibrücken: Az. 3 W 50/93).

Qualm vermeiden

Ist das Grillen auf dem Balkon erlaubt, müssen sich Grillfreunde trotzdem an gewisse Regeln halten. So darf sich der Qualm nicht auf die Nachbarswohnung ausbreiten. In einigen Bundesländern verbietet dies das Landesimmissionsschutzgesetz. Vor allem Holzkohlegrills können starke Bratgerüche und Rauchschwaden verursachen. Dann ist es besser, einen Elektrogrill und Aluschalen einzusetzen, empfiehlt das Landgericht Stuttgart (Az. 10 T 359/96).

Ab 22 Uhr Geräuschpegel senken

Uneinig sind sich die Gerichte bei der Frage, wann gegrillt werden darf. Einmal monatlich während des Sommers gewährt das Amtsgericht Bonn (Az. 6 C 545/96). Vorausgesetzt die Nachbarn werden mindestens 48 Stunden vorher informiert. Das Landesgericht Stuttgart erlaubt Grillfreunden nur drei Abende oder sechs Stunden jährlich (Az. 10 T 359/96).

Daneben haben die Nachbarn ein Recht auf Nachtruhe. Ab 22 Uhr sollte es auf dem Balkon deutlich ruhiger werden. Feiern mit mehreren Gästen werden dann am besten nach drinnen verlegt. Das Oberlandesgericht Oldenburg (Az. 13 U 53/02) räumt hier mehr Freiheiten ein und sieht es als angemessen, vier Mal im Jahr bis 24 Uhr grillen zu dürfen.

Nachbarschaftliche Lösung finden

Neben dem Umstieg auf einen Elektrogrill oder auch einen Lavastein-Gasgrill lohnt es sich, ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu pflegen. Frühzeitige Gespräche, gegenseitige Rücksichtsnahme und eine Einladung zum Grillabend können helfen, möglichen Streit zu vermeiden.

Gartenmöbel – Traumhaft schön zum günstigen Preis!

25. Januar 2010 , eingetragen von  

Gartenmoebel Gartenmöbel   Traumhaft schön zum günstigen Preis!

Schickes Design, hoher Komfort – die Ansprüche an Gartenmöbel sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.

(tdx) Die Zeiten weißer, wackliger Plastik-Stühle sind nun endgültig vorbei: Garten, Balkon und Terrasse werden immer mehr zur Grünen Oase und ersetzen in den Sommermonaten das heimische Wohnzimmer. Dabei wird Wert gelegt auf Qualität, Design und Komfort der Gartenmöbel. Warum, weiß Möbelexpertin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM): „Brunnen, exotische Gewächse, Feuer- und Grillgeräte – all diese Dinge sind beliebt. Zu einem schönen Garten gehören dann auch schöne und hochwertige Gartenmöbel. Daher ist dieses Branchensegment besonders im Aufwind.“ Die Hersteller tragen dem Trend nach mehr Wohnkomfort im Außenbereich Rechnung, indem sie Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen, Formen und Materialien kreieren. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: bei der breiten Masse an angebotenen Gartenmöbeln fällt die Entscheidung oft nicht leicht.

Je nach Ort, Platz und Funktion kommen verschiedenste Möbeltypen in Frage. Soll oft mit Freunden gefeiert werden oder mit der ganzen Familie gegessen werden? Dann wird ein großer Tisch mit passenden Stühlen benötigt. Soll es gemütlich sein, vielleicht zum Faulenzen am Pool einladen? Dann sind Liege und Strandkorb die richtigen Partner. Für den Balkon eignen sich schmale Bänke und kleine Tische. Weiterhin im Trend sind so genannte „Loungemöbel“: sie sind breit und gemütlich, mal als Sessel, mal als Liegemuschel für zwei. Egal für welches Modell man sich entscheidet: die Qualität zählt, um lange daran Freude zu haben, denn „Billigmöbel für draußen halten vielleicht nur eine Saison“, so Ursula Geismann weiter.

Holz, Stein, Kunststoff und Metall

Qualität ist das einzige Muss, ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Im Trend liegen vor allem Materialkombinationen aus Holz und Edelstahl, sie wirken sehr wertig und sind äußerst langlebig. Mediterranes Ambiente verbreiten Tischplatten und Sitze aus Muschelkalk, in denen Muscheln und kleine Krebstiere sedimentiert sind. Naturstein ist unverwüstlich und aufgrund seines hohen Eigengewichts, bleibt ein Tisch mit Natursteinplatte selbst bei stärkeren Stürmen fest an seinem Platz. Möbel aus Kunststoff bzw. Polyurethanfasern bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Häufig werden die Fasern kunstvoll geflochten und sehen, in hellem Braun gefärbt, exklusiven Rattanmöbeln zum Verwechseln ähnlich. Außerdem besitzen sie eine schmutzabweisende Oberfläche, sind besonders pflegeleicht und können auch den Winter über draußen stehen gelassen werden. Denn „wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel sind unverzichtbar auf jeder Terrasse“, weiß Lifestyle-Expertin Melanie Tegtmeier vom exklusiven Wintergartenhersteller Casa Vitrum. Als besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht haben sich auch Gartenmöbel aus Aluminiumrohr bewiesen: feuchtes Abwischen genügt und sie erstrahlen in neuem Glanz.

Traditioneller Klassiker unter den Gartenmöbeln ist und bleibt aber das Holz. Besonders Teakholz, dunkel und edel anmutend, verbreitet eine festliche und einladende Atmosphäre. Auch im Punkto Langlebigkeit ist Holz nicht zu schlagen. Einzig der Pflegeaufwand kann als Nachteil angesehen werden. Holzmöbel verlieren durch Sonne und Regen oft ihren Glanz und ergrauen. Deshalb sollten sie einmal jährlich mit speziellen Ölen oder Wachsen behandelt werden, so wird die Oberfläche imprägniert und glänzt wieder. Bei lackierten Möbeln empfiehlt es sich außerdem, die Lackschicht abzuschleifen, wenn sie zu blättern beginnt und neu zu streichen – nur so bleibt das Holz darunter dauerhaft vor Umwelteinflüssen geschützt.

Die Sicherheit und Qualität selbst prüfen

Der TÜV rät weiterhin auch auf die Sicherheit der Möbel zu achten: entweder erkennt man diese an einem entsprechenden Siegel (GS-Zeichen) oder man prüft selbst nach. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen“, rät Reimund Heym vom TÜV Rheinland LGA. So kann sichergestellt werden, dass man sich beispielsweise beim Verstellen der Lehne nicht einzwickt. Das Abtasten des Möbelstücks hilft, zu erkennen, ob alle Ecken sachgerecht verarbeitet wurden und keine Holzspäne, Drähte oder Kunststoffecken überstehen. Garantiert keine überstehenden Ecken haben dagegen Hängematten aus reißfestem Möbelstoff. An zwei Bäumen, der Kinderschaukel oder den Pavillionbalken befestigt, sorgen sie für Südsee-Stimmung – fehlt nur noch strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und das Geräusch brechender Wellen, dann kann die Reise ins Land der Träume beginnen!

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25. August 2009 , eingetragen von  

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