Garten und Landschaftsbau

Sommerliche Pflanzenpracht für jeden Garten

14. Juli 2010 , eingetragen von Ruebner  

Richtig Pflanzen Tipps

Ein buntes Blütenmeer, satter grüner Rasen, Schatten spendende Bäume – erst die richtigen Pflanzen verleihen einem Garten sein individuelles Gesicht. Bevor der Hobbygärtner allerdings mit der Begrünung beginnt, sollte er die Pflanzenwahl auf die örtlichen Gegebenheiten abstimmen. Denn jedes Gewächs hat seine eigenen Ansprüche an Standort, Lichtverhältnisse oder Bodenart. Doch egal ob Sonnen- oder Schattengarten: durch optimale Beratung entsteht leicht eine Ruheoase für Naturliebhaber.

Boden und Licht machen den Unterschied

Pflanzen brauchen verschiedene Böden. Diesen Grundsatz sollten Hobbygärtner direkt beim Kauf berücksichtigen. “Laubgewächse wie Robinie und Sommerflieder beispielsweise stellen nur geringe Anforderungen an die Bodenverhältnisse und gedeihen gut in sandiger Erde, die meist trocken und nährstoffarm ist.”, erklärt Dipl-Ing. Maik Rübner und fügt hinzu: “Feuchte, feste Lehmböden sind hingegen bei tief wurzelnden Sonnenblumen oder Lupinen beliebt, während Blauer Enzian, Steinkraut und Polstergarbe kalkhaltige bis steinige Böden bevorzugen.” Tonboden wiederum ist nährstoffreich und erwärmt sich nur langsam. Für ihn sind Hecken wie Weißdorn oder Kirschlorbeer die richtige Wahl. Die Lichtverhältnisse sind der zweite wichtige Faktor, der für die Pflanzenpracht im Garten eine große Rolle spielt. Pralle Sonne mögen unter anderem Mittagsblume, Petunie und Kapuzinerkresse, während Rhododendron, Hortensie oder Heidekraut am besten im Halbschatten gedeihen. Ein Wechselbad von Sonne und Schatten ist für Fuchsie und Pantoffelblume genau richtig, während sich für die dunklen Garten ecken Stauden wie Akelei oder Begonie eignen. Mit ihren unzähligen Farbtönen verleihen sie – genauso wie ein Pflanzenteppich aus zierlichen, blau blühenden Waldgedenkemein – Schattengärten einen märchenhaften Charme.

Schöne Lückenbüßer

Da viele Pflanzen nur zu bestimmten Jahreszeiten blühen, sollte der passionierte Hobbygärtner empfindliche Sommerblumen wie Petunie oder Löwenmaul erst im Juni in Kübel und Beete pflanzen. “Das ist auch die richtige Zeit, um Lücken im Staudenbeet zu füllen – beispielsweise mit Kornblumen oder Bechermalven.”, so Rübner. Die bunten Akzente werten jeden Garten auf. Vorsicht ist allerdings bei giftigen Schönheiten geboten: Vor allem Familien mit Kindern sollten von Stechpalme, Goldregen, Seidelbast und Pfaffenhütchen die Finger lassen.

Gesundes Wachstum im Sommer

Um sich das Unkrautjäten zu ersparen, können Hobbygärtner einen einfachen Trick anwenden: Zwei bis drei Zentimeter Mulch aus Rasenschnitt, Rinde oder Stroh zwischen den Pflanzen lassen einen feuchten Boden und damit widerstandsfähigere Pflanzen mit gesundem Wachstum entstehen. In Gemüsebeeten oder zwischen Rosenstöcken ist Mulch jedoch nicht so gut aufgehoben, da er hier die Luftzufuhr zu sehr einschränkt. Neben dem Mulchen ist regelmäßiges Gießen und Düngen natürlich ein Muss für jeden Gartenfreund. Gerade in trockenen Sommermonaten, bei nährstoffarmen Böden und bei Kübelpflanzen sorgen Wasser und Dünger für die optimale Mineralienzufuhr. Fachkundige Beratung und Antworten auf alle Gartenfragen erhalten Hobbygärtner in Baumärkten mit Gartencentern wie OBI.

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Gemüsegarten planen und anlegen

14. April 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gemüsebeet planen und anlegen

Frische Kräuter, knackiger Salat oder herrlich rote Möhren aus dem eigenen Garten – für den Hobby-Gärtner ist es um diese Jahreszeit noch Zukunftsmusik. Doch wer jetzt schon richtig plant, wird später eine reiche Ernte einfahren!

Wer gerade mit dem Gemüsegärtnern anfängt, dem sei ein getrennter Anbau der verschiedenen Feldfrüchte angeraten. So können Erfahrungen über Aussaat- und Erntezeiten, Platzbedarf und besondere Ansprüche gesammelt werden. „Alten Hasen“ mit Erfahrung sei die Mischkultur ans Herz gelegt. Bestimmte Pflanzen, in Kombination gepflanzt, gedeihen besser da sie sich gegenseitig vor Schädlingen schützen, optimieren die Flächennutzung durch die zeitlich versetzte Erntezeit und das Gemüsebeet gleicht einem Staudengarten.

So können Salate in einer Gruppe statt in einer Reihe gepflanzt werden, Radieschen dazwischen und rundherum eine kleine Einfassung mit Schnittlauch, Basilikum und anderen Küchenkräutern. Es werden auch viele farbig interessante Gemüsesorten angeboten wie z.B. rot- und gelbstängeliger Mangold, bei deren Verwendung noch optische Akzente gesetzt werden können. Übrigens, der Kauf von hochwertigem Saatgut und kräftigen Jungpflanzen robuster Sorten zahlt sich in der Regel aus!

Beim Gemüseanbau in der Mischkultur ist es allerdings sinnvoll, geeignete Kombinationen sowie den Platz und die Zeiträume der Pflanzenentwicklung aufeinander abzustimmen und zu planen – gegebenenfalls auch entsprechende Skizzen anzufertigen. So können z.B. Stark- und Schwachzehrer, Tief- und Flachwurzler miteinander kombiniert und freiwerdende Pflanzflächen nach der Ernte neu bestückt werden – bis zum Schluss das Spätgemüse genügend Platz zur Ausbreitung hat.

Qualität und Ertrag lassen sich durch die Mischkultur in vielen Fällen steigern, da eine dichter bewachsene Fläche in der Regel ein günstiges Mikroklima entwickelt und der Boden besser geschützt wird. Pflanzabstände und eine angepasste Wasserversorgung müssen aber unbedingt beachtet werden. Die Pflege eines Gemüsebeetes in Mischkultur ist halt etwas aufwändiger.

Eine vor der Anlage des Gemüsebeetes durchgeführte Bodenprobe (alle 2-3 Jahre) ist auf jeden Fall sinnvoll und gibt Auskunft über die Nährstoff- und Humusversorgung des Bodens. Besonders letztere ist wichtig, da die im Humus enthaltene organische Substanz wichtig für den Wasserhaushalt des Bodens ist, die Speicherfähigkeit für Nährstoffe erhöht und die Grundlage eines gesunden Bodenlebens ist.

Als Nahrungsquelle für Bodenorganismen sorgt sie für eine langfristige Nachlieferung von Nährstoffen und eine gute krümelige Struktur. Zur Verbesserung dieser Bodenstruktur eignen sich Pflanzerden mit hohem Humusanteil wie die Floragard Spezialerde Florahum. Sie bringt viel organische Substanz sowie eine Startdüngung in den Boden. Natürliches Lavagestein verbessert den Wasser- und Lufthaushalt des Bodens. So können sich die Pflanzenwurzeln gesund entwickeln. Und schließlich sind es die Wurzeln, die den oberirdischen Spross dann mit allen erforderlichen Nährstoffen versorgen.

Gewusst wie: Ein Häuschen im Grünen

24. März 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gartenhaus selber bauen

Für echte Gartenliebhaber ist ein Gartenhäuschen ein Muss. Als Geräteschuppen bietet es Stauraum für Rasenmäher, Heckenscheren, Gartenmöbel oder Fahrräder. Mit Sitzgelegenheiten ausgestattet, wird das Holzhaus im Garten zum Freizeitbungalow. Hier kann man bei jedem Wetter gemütlich mit Freunden und Familie zusammensitzen oder einfach faulenzen.

Gartenhäuser gibt es in unterschiedlichen Formen und Preisklassen. Gut sortierte Baumärkte bieten eine breite Auswahl an Holzhäusern vom Blockbohlenhaus bis zum Geräteschuppen an. Ob mit Vordach oder Terrasse, mit oder ohne Fenster, wichtig ist, sich vor dem Aufbau über mögliche baurechtliche Vorschriften zu informieren. In der Regel wird für ein kleines Holzhaus keine Baugenehmigung benötigt. Die genauen Bestimmungen sind in den Bundesländern unterschiedlich und variieren von Gemeinde zu Gemeinde. Auskunft erteilt das jeweilige Bauamt. Der Abstand zum Nachbargründstück muss für gewöhnlich mindestens drei Meter betragen.

Sind die rechtlichen Fragen geklärt, muss für das Häuschen nur noch ein schöner Platz gefunden werden. Es sollte gut zu erreichen sein, aber etwas abseits vom Wohnhaus stehen. Für eine ruhige Atmosphäre lässt es sich beispielsweise durch eine Hecke abschirmen. Ein festes Fundament sorgt dabei für einen sicheren Stand. Bei einem einfachen Geräteschuppen besteht der Untergrund meist aus dünnen Bitumen-Bahnen. Das etwas größere Holzhaus sollte auf einer stabileren Beton-platte stehen.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt sich das Gartenhaus mit vorgefertigten Bauteilen schnell und einfach zusammensetzen: Die Bodenbalken werden auf einem ebenen und rechtwinkligen Fundament ausgelegt, die Wandbohlen ineinander gesteckt und Türen und Fenster eingesetzt. Ein Tipp: Mit der Wasserwaage zwischendurch überprüfen, ob die Wandbretter auch waagerecht sitzen. Zum Schluss werden die Bodendielen verlegt und das Dach, zum Beispiel mit Bitumen-Schindeln, gedeckt – fertig ist das Gartenhäuschen.

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Träumen Sie von einem eigenen Wassergarten?

25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner  

Naturteich Leipzig

Ein natürlicher Schwimmteich im eigenen Garten kann verschiedenste Funktionen erfüllen: Er trägt zur Entspannung oder Abkühlung bei, bietet vor allem Kindern reichlich Platz zum Plantschen und ist darüber hinaus ein Heim für Tiere und Pflanzen.

(tdx) Um den Traum vom eigenen Wassergarten zu verwirklichen, bieten sich einem unterschiedliche Möglichkeiten. Doch den traditionellen Brunnen, Goldfischteichen und Poolanlagen wird derzeit der Rang abgelaufen: die neue Lieblingsvariante in deutschen Gärten ist der natürliche Schwimmteich. Pflegeleicht und Umweltfreundlich kann er mit Pflanzen umzäunt, harmonisch in jeden Garten eingegliedert werden.

Die Vorteile auf einen Blick

Der große Vorteil eines natürlichen Schwimmteichs im Gegensatz zu einem herkömmlichen Pool liegt ganz klar in der Reinigung des Wassers. Während dem Poolwasser Chlor beigesetzt wird, um es sauber zu halten, übernehmen diese Aufgabe beim Schwimmteich die Pflanzen. Es entsteht ein natürlicher Ökokreislauf, der nicht nur umweltschonend ist, sondern auch den Pflegeaufwand minimiert und so wiederum ein Plus an Komfort bietet. Das Wasser wird konstant durch die bepflanzte Filterzone gepumpt, hier nehmen die Gewächse alle Schwebstoffe auf und verwerten sie – für ungetrübten Badespaß rund um die Uhr. Steht eine große Fläche zur Verfügung, empfiehlt es sich die Pflanzen direkt an das Wasser angrenzen zu lassen, in kleineren Gärten können die Gewächse aber durchaus auch an anderer Stelle gepflanzt werden. Ein Naturteich ist somit äußert flexibel und bietet je nach Gartentyp individuell gestaltbare Lösungen.

Die Planung ist das A und O

Ein Schwimmteich stellt eine erhebliche, auch bauliche Veränderung des Gartenbildes dar und sollte daher von Anfang an gut geplant werden. Zuallererst sollte man über einige Fragen Klarheit gewinnen: Wie groß soll der Teich werden? Welche Funktionen soll er erfüllen? Welche Form soll er haben? Sind diese Fragen geklärt, kann in einem weiteren Schritt, am besten in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten, genau geplant und erörtert werden, inwieweit die örtlichen Gegebenheiten einen Schwimmteich überhaupt zulassen. Ist die Fläche groß genug? Passt der Teich zum Stil des restlichen Gartens? In welche Himmelsrichtung kann der Teich ausgerichtet werden?

Selbst Hand anlegen

Für große Schwimmteiche ist es ratsam einen Experten hinzuzuziehen, um sicherzustellen, dass der neue Teich nicht gleich wieder zum Sanierungsfall wird. Kleinere Teichvorhaben können mit der nötigen Ausrüstung aber genauso gut selbst verwirklicht werden. Ist die Form festgelegt, kann mit einem Spaten eine flach abfallende Grube ausgehoben werden. Dabei sollte gleich auf die verschiedenen Wasserzonen geachtet werden – Sumpf-, Flachwasser- und Tiefwasserzone. Danach wird der Teich mit Vlies und Folie ausgekleidet (alternativ bietet sich auch ein fertiges Kunststoffbecken an) und mit verschieden großen Pflanzkörben bestückt. Um über viele Jahre hinweg ungetrübte Freude am eigenen Wassergarten zu haben, sollte regelmäßig die Wasserqualität geprüft werden. Wasser-Tests werden von verschiedenen Herstellern angeboten und geben innerhalb kürzester Zeit Aufschluss über den Säurewert, Karbonhärte, Gesamthärte, Nitrat- und Nitrit-Gehalt des Wassers.

Inmitten einer blühender Farbpracht

Ein Genuss für die Sinne sind die verschiedenen Pflanzen, Sträucher und Blumen, die rund um den Teich gepflanzt werden können. Mit ihren Farben und Düften tragen sie maßgeblich zur Entspannung bei und lassen den Teich zum Rückzugsort werden, an dem man inmitten der Natur neue Kraft für den Alltag tanken kann. Im Uferbereich sorgen großflächig gepflanzte Bodendecker wie das Pfennigkraut, der violett blühende Günsel oder die blau blühende Bachbunge für einen ästhetischen Übergang vom Teich zur Grünanlage. Höher wachsende Uferbewohner wie beispielsweise die gelb leuchtende Sumpfdotterblume oder der rosarote Blut-Weiderich, die vorzugsweise in kleineren Gruppen gepflanzt werden, bilden einzelne Farbkleckse. Kombiniert mit außergewöhnlichen Gräsern, wie der Korkenzieher-Binse oder der Morgenstern-Segge entsteht letztendlich ein rundum harmonischer Anblick. Was in keinem Teich fehlen darf, ist die Seerose. Der Star unter den Teichpflanzen ist in den Farben weiß, orange, gelb und allen Farbnuancen von rosa bis dunkelrot erhältlich. Je nach Art benötigt sie eine bestimmte Teichtiefe, um ihre Schönheit optimal entfalten zu können.

Accessoires für den Wassergarten

Vom Teichnebler über Wasserspeier und Beleuchtungskonzepte – mit den passenden Accessoires kann jeder Teich effektvoll in Szene gesetzt werden. So fügt er sich nicht nur harmonisch in das Gesamtbild des Gartens ein, sondern wird gleichzeitig zu einem echten Blickfang. Mit einem Teichnebler lässt sich – wie der Name schon verrät – ein Nebelfilm über den Teich legen. Je nach Wunsch kann dabei die Dichte des Nebels variiert werden. Kombiniert mit einem Wasserspiel oder Unterwasserbeleuchtung, wird der Teich so das Highlight jeder Gartenparty. Für eine Unterwasserbeleuchtung eignen sich LED-Spots in verschiedenen Größen und Farben. Es kann sogar ein wechselndes Farbspiel eingestellt werden: von grün über blau und rot hin zu weißem Licht. Für stimmungsvolles Ambiente am Rande des Schwimmteiches sorgt ebenfalls das richtige Licht. Hier ist die Auswahl besonders groß: von solarbetriebenen Leuchten in den unterschiedlichsten Formen und Größen bis hin zu LED-Spots, die in Steinen versteckt sind, gibt es für jeden Geschmack das Richtige. Wasserspeier sorgen dagegen auch unter Tags für tolle Effekte: das leichte Geplätscher wirkt entspannend und als Frosch, Fisch oder sonstige Skulptur getarnt, ist der Wasserspeier zusätzlich ein stilvolles Dekoelement.

Wasser ist ein lebendiges Element, es zieht Leben an, in Form von Tieren und Pflanzen. Es verändert sich auch jahreszeitlich bedingt und ich denke davon kommt die Faszination der Menschen für Wasser im Garten. Ganz egal also, ob natürlicher Schwimmteich, Brunnen, Pool oder Bachlauf – Wasser bereichert in jeder Form das Aussehen und Ambiente eines Gartens. Schön anzusehen und vielseitig nutzbar, erfreut der Wassergarten jedes Mitglied der Familie.

Gartenmöbel – Traumhaft schön zum günstigen Preis!

25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gartenmoebel Leipzig

Schickes Design, hoher Komfort – die Ansprüche an Gartenmöbel sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.

(tdx) Die Zeiten weißer, wackliger Plastik-Stühle sind nun endgültig vorbei: Garten, Balkon und Terrasse werden immer mehr zur Grünen Oase und ersetzen in den Sommermonaten das heimische Wohnzimmer. Dabei wird Wert gelegt auf Qualität, Design und Komfort der Gartenmöbel. Warum, weiß Möbelexpertin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM): „Brunnen, exotische Gewächse, Feuer- und Grillgeräte – all diese Dinge sind beliebt. Zu einem schönen Garten gehören dann auch schöne und hochwertige Gartenmöbel. Daher ist dieses Branchensegment besonders im Aufwind.“ Die Hersteller tragen dem Trend nach mehr Wohnkomfort im Außenbereich Rechnung, indem sie Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen, Formen und Materialien kreieren. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: bei der breiten Masse an angebotenen Gartenmöbeln fällt die Entscheidung oft nicht leicht.

Je nach Ort, Platz und Funktion kommen verschiedenste Möbeltypen in Frage. Soll oft mit Freunden gefeiert werden oder mit der ganzen Familie gegessen werden? Dann wird ein großer Tisch mit passenden Stühlen benötigt. Soll es gemütlich sein, vielleicht zum Faulenzen am Pool einladen? Dann sind Liege und Strandkorb die richtigen Partner. Für den Balkon eignen sich schmale Bänke und kleine Tische. Weiterhin im Trend sind so genannte „Loungemöbel“: sie sind breit und gemütlich, mal als Sessel, mal als Liegemuschel für zwei. Egal für welches Modell man sich entscheidet: die Qualität zählt, um lange daran Freude zu haben, denn „Billigmöbel für draußen halten vielleicht nur eine Saison“, so Ursula Geismann weiter.

Holz, Stein, Kunststoff und Metall

Qualität ist das einzige Muss, ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Im Trend liegen vor allem Materialkombinationen aus Holz und Edelstahl, sie wirken sehr wertig und sind äußerst langlebig. Mediterranes Ambiente verbreiten Tischplatten und Sitze aus Muschelkalk, in denen Muscheln und kleine Krebstiere sedimentiert sind. Naturstein ist unverwüstlich und aufgrund seines hohen Eigengewichts, bleibt ein Tisch mit Natursteinplatte selbst bei stärkeren Stürmen fest an seinem Platz. Möbel aus Kunststoff bzw. Polyurethanfasern bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Häufig werden die Fasern kunstvoll geflochten und sehen, in hellem Braun gefärbt, exklusiven Rattanmöbeln zum Verwechseln ähnlich. Außerdem besitzen sie eine schmutzabweisende Oberfläche, sind besonders pflegeleicht und können auch den Winter über draußen stehen gelassen werden. Denn „wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel sind unverzichtbar auf jeder Terrasse“, weiß Lifestyle-Expertin Melanie Tegtmeier vom exklusiven Wintergartenhersteller Casa Vitrum. Als besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht haben sich auch Gartenmöbel aus Aluminiumrohr bewiesen: feuchtes Abwischen genügt und sie erstrahlen in neuem Glanz.

Traditioneller Klassiker unter den Gartenmöbeln ist und bleibt aber das Holz. Besonders Teakholz, dunkel und edel anmutend, verbreitet eine festliche und einladende Atmosphäre. Auch im Punkto Langlebigkeit ist Holz nicht zu schlagen. Einzig der Pflegeaufwand kann als Nachteil angesehen werden. Holzmöbel verlieren durch Sonne und Regen oft ihren Glanz und ergrauen. Deshalb sollten sie einmal jährlich mit speziellen Ölen oder Wachsen behandelt werden, so wird die Oberfläche imprägniert und glänzt wieder. Bei lackierten Möbeln empfiehlt es sich außerdem, die Lackschicht abzuschleifen, wenn sie zu blättern beginnt und neu zu streichen – nur so bleibt das Holz darunter dauerhaft vor Umwelteinflüssen geschützt.

Die Sicherheit und Qualität selbst prüfen

Der TÜV rät weiterhin auch auf die Sicherheit der Möbel zu achten: entweder erkennt man diese an einem entsprechenden Siegel (GS-Zeichen) oder man prüft selbst nach. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen“, rät Reimund Heym vom TÜV Rheinland LGA. So kann sichergestellt werden, dass man sich beispielsweise beim Verstellen der Lehne nicht einzwickt. Das Abtasten des Möbelstücks hilft, zu erkennen, ob alle Ecken sachgerecht verarbeitet wurden und keine Holzspäne, Drähte oder Kunststoffecken überstehen. Garantiert keine überstehenden Ecken haben dagegen Hängematten aus reißfestem Möbelstoff. An zwei Bäumen, der Kinderschaukel oder den Pavillionbalken befestigt, sorgen sie für Südsee-Stimmung – fehlt nur noch strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und das Geräusch brechender Wellen, dann kann die Reise ins Land der Träume beginnen!

Winterdienst: Das sind Ihre Pflichten!

23. Oktober 2009 , eingetragen von Ruebner  

winterdienst leipzig pflichten Winterdienst: Das sind Ihre Pflichten!

So schön die weiße Winterpracht fürs Auge auch sein mag, mit dem ersten Schneefall kommen auf Mieter und Vermieter ungeliebte Pflichten zu. Bei Glätte und Schnee schreibt die Verkehrssicherungs-pflicht vor, Bürgersteige und Zuwege zu streuen und vom Schnee zu befreien. MAIK RÜBNER Gartenarchitektur und Landschaftsbau erklärt, welche Pflichten auf Vermieter und Mieter in den kommenden Wintermonaten zukommen.

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Der Herbstkompost – Ideal für Garten- und Küchenabfälle

14. Oktober 2009 , eingetragen von Ruebner  

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Durch Kompostierung wird aus Bio-Abfall ein nährstoffreicher Bodenverbesserer. Verschiedene Systeme konkurrieren um die Gunst der Gartenfreunde.

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Kindertraum Baumhaus

2. Oktober 2009 , eingetragen von Ruebner  

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Ob als fertiger Bausatz oder Marke Eigenbau – mit den richtigen Materialien wird ein Baumhaus zum perfekten Refugium für Kinder.

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Der perfekte Garten für Allergiker

25. August 2009 , eingetragen von Ruebner  

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So mancher Heuschnupfenpatient träumt von der eigenen Blütenpracht im Garten. Leider machen Pollen vielen einen Strich durch die Rechnung. „Mit etwas Fingerspitzengefühl ist aber ein farbenfroher Garten ohne triefende Nase möglich“, so Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner aus Leipzig.
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Gartenmöbel aus Polyrattan liegen im Trend

25. August 2009 , eingetragen von Ruebner  

Gartenmoebel aus Polyrattan Gartenmöbel aus Polyrattan liegen im Trend

Der wichtigste Aspekt bei einem Kauf neuer Gartenmöbel ist selbstverständlich die Funktion. Sie müssen vor allem bequem sein und sollten über eine praktische Klappfunktion verfügen, mit der sie in den Herbst- und Wintermonaten platzsparend verstaut werden können.
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