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Ihre Winterpflichten bei Schnee und Eisglätte

1. November 2011 , eingetragen von Ruebner  

Pflichten: Winterdienst und Streudienst

Es ist eine lästige Pflicht im Winter: Bei Minusgraden morgens früh aus dem Haus zu gehen und den Gehweg von Schnee und Eisglätte zu befreien. Dennoch sollte diese Pflicht niemand auf die leichte Schulter nehmen – ob Eigentümer oder Mieter. Denn wenn sich jemand auf dem glatten Weg verletzt, kann das zu hohen Schadensersatzansprüchen führen.

Kaum fällt der erste Schnee, bietet sich ein vertrautes Bild: Unsicher bewegen sich Passanten über ungestreute Fußwege und sind froh, wenn sie mit heilen Knochen ihr Ziel erreichen. Dabei haben sie kein Verständnis für Hausbesitzer, die aus Nachlässigkeit ihren Pflichten nicht nachkommen.

Die Pflichten der einzelnen

Grundsätzlich muss der Eigentümer sein Grundstück von Schnee und Glätte befreien. “Alle Wege, die von Anwohnern oder Fußgängern häufig genutzt werden – etwa zum Parkplatz, Müllcontainer oder Briefkasten – sind bei Schneefall frei zu schippen”, erklärt Dipl.-Ing. Maik Rübner und fügt hinzu: „An das Grundstück angrenzende Bürgersteige müssen als öffentliche Wege an sich von den Gemeinden geräumt und gestreut werden. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass diese Arbeiten oftmals die Anlieger abgewält werden – per Bestimmung in den Straßenreinigungssatzungen.“

Eigentümer müssen aber nicht in jedem Fall persönlich die Schneeschaufel zur Hand nehmen: Gerade in Mehrfamilienhäusern oder Wohnungsanlagen wird häufig ein professioneller Winterdienst eingeschaltet. Und auch auf Mieter können die Winterpflichten übertragen werden. “Häufig ist im Mietvertrag festgehalten, dass die Anwohner den Räum- und Streudienst übernehmen müssen”, erklärt Rübner. “Wie der Winterdinest dabei unter den Mietern aufgeteilt wird, ist in der Hausordnung festgeschrieben.”

Vollständig befreien kann sich ein Eigentümer von seiner Verantwortung aber nicht. Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss er sich vergewissern, dass die zum Schippen verpflichteten Personen ihre Arbeit auch tatsächlich ausführen (Az.: VI ZR 126/07). Im Einzelnen müssen die vor Ort Verantwortlichen bei Schneefall räumen und bei Glätte darüber hinaus mit abstumpfenden Mitteln wie Granulat, Rollsplitt oder Sand streuen.

Keine Räumpflicht am späten Abend und nachts

Die Leipziger Winterdienstsatzung regelt, von wann bis wann die Bürgersteige zu räumen sind. Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz beginnt die Räum- und Streupflicht um 07.00 Uhr mit Beginn des “allgemeinen Verkehrs” (Az.: 5 U 101/08) und endet einem Urteil des Bundesgerichtshofs zufolge gegen 20.00 Uhr (Az.: VI ZR 125/83). An Sonn- und Feiertagen kommen die Gerichte Langschläfern entgegen. Die Schneeräumpflicht beginnt dann laut dem Mieterbund etwa ein bis zwei Stunden später. Für einen Zeitungsboten, der schon um 05.00 Uhr in der Früh kommt, muss also nicht eigens geräumt werden.

Deutlich mehr Anstrengungen werden bei Glatteis verlangt: Das Oberlandesgericht München hält Streumaßnahmen in dreistündigem Abstand für vertretbar, sofern das Streugut zwischenzeitlich seine Wirkung verloren hat (Az.: 1 U 3329/08). Für Urlauber, Berufstätige oder Kranke kann das zu einer organisatorischen Herausforderung werden. Sie müssen grundsätzlich für eine Vertretung sorgen.

Haftpflicht zahlt nicht immer

Ist die Räumpflicht eingehalten worden und es passiert trotzdem ein Unfall, springt die Haftpflichtversicherung des Hauseigentümers oder des Mieters ein. Trotzdem sollten sich Spaziergänger nicht darauf verlassen, dass ein Sturz bei Schnee und Eis automatisch zu einem Geldsegen führt. “Im Falle, dass sich der Fußgänger aus eigenem Verschulden verletzt oder die Glätte offensichtlich ist, muss er ein Mitverschulden gegen sich gelten lassen”, erläutert Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner. Ein Schadenersatzanspruch werde dann um die jeweilige Mitverschuldensquote gekürzt – ein bisschen Eigenverantwortung wird also von allen Beteiligten erwartet.

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26. Juni 2011 , eingetragen von Ruebner  

Gartenweg

Wie kaum ein anderes Medium vermittelt die Panorama-Fotografie einen realistischen Eindruck von Räumen und Landschaften. MAIK RÜBNER Gartenarchitektur & Landschaftsbau macht sich diese Technik zu Nutze und präsentiert in Zusammenarbeit mit der Agentur spheroVision seine neuesten Bauprojekte ab sofort in 360 Grad.

Beinahe jedes größere Unternehmen nutzt die eigene Internetpräsenz, um über aktuelle Vorhaben zu berichten. MAIK RÜBNER geht nun noch einen Schritt weiter und macht seine Referenzen für Kunden, Partner und Interessierte jetzt auch virtuell erlebbar.

360 Grad ReferenzenBauvorhaben „Turmblick – Sanierung der historischen Gartenanlage“ in 360 Grad

„Oftmals reicht eine herkömmliche Fotografie nicht mehr aus, um die Komplexität mancher Bauvorhaben vernünftig darzustellen.“, erklärt Geschäftsführer Maik Rübner und fügt hinzu: „Unsere neuen 360-Gard-Aufnahmen, die durch das Drehen einer speziellen, hochauflösenden Kamera erst möglich werden, bieten allen Besuchern dagegen einen viel größeren Betrachtungsspielraum.“

Die Art der Präsentation bietet dabei eine vollkommen neue Ansicht der Referenzobjekte. Mit einem Mausklick kann sich der Betrachter um die eigene Achse drehen und seinen Blick nach oben und unten schweifen lassen – beispielsweise auf das neu bepflanzte Blumenbeet oder den frisch verlegten Rasen.

„Unser Plan ist es, in Zukunft alle größeren Bauvorhaben mit der 360-Grad-Fotografie festzuhalten“, verrät Rübner. „Nicht nur, um die Vielfalt und Qualität unseres Leistungen sichtbar zu machen, sondern auch, um für alle Kunden ein nachhaltiges Erlebnis zu schaffen.“

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Gartenweg planen, anlegen und gestalten

11. April 2011 , eingetragen von Ruebner  

Gartenweg Gartenweg planen, anlegen und gestalten

Der Gartenweg ist ein wichtiges Gestaltungselement, das allerdings auch in seiner Funktion nicht unterschätzt werden sollte. So spielt die optimale Wegbreite eine Rolle. Als Faustformel gilt: Häufig genutzte Hauptwege sollten zwischen 1,30 und 1,50 Meter breit sein. Für Nebenwege reicht eine Breite von einem Meter.

Spätestens bei der Wahl des Belags sollte sich der Bauherr darüber im Klaren sein, welche optischen und funktionellen Anforderungen der neue Weg erfüllen soll, erklärt Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner. Ein häufig genutzter Weg – zum Frühstückplatz etwa – sollte leicht zu begehen und vor allem ohne Stolperstellen ausgeführt sein. Ein verwunschener Pfad zwischen besonders schönen Beeten hingegen kann durchaus naturnaher gestaltet werden. „Dabei sollte sich jeder Gartenweg harmonisch in das Gesamtbild von Haus und Garten einfügen und nicht wie ein Fremdkörper wirken“, so Rübner.

Nutzung bestimmt das Material

Eine große Rolle spielt die Beschaffenheit des Belags, denn je nach Art der Nutzung muss das Material spezielle Anforderungen erfüllen. Bei der Materialwahl sollte man auf möglichst rutschfeste Beläge achten. Holz und glatte Steinplatten sind für Hauptwege nur bedingt geeignet, da sie bei Nässe schnell rutschgefährlich werden – sie sollten daher nur in überdachten Bereichen zum Einsatz kommen. Auch die Form des Weges spielt eine Rolle. Ein Bogenweg etwa ist mit großen Platten kaum zu realisieren – hier eignen sich kleine Steine besser. Sehr beliebt sind Wege aus Kies oder Rindenmulch: Sie sind leicht anzulegen, gut begehbar und bieten sich für jede erdenkliche Form an. Allerdings sind sie für Wege, die beispielsweise mit einer Schubkarre befahren werden sollen, weniger geeignet.

Wichtig: der richtige Unterbau

Je nachdem für welches Material sich der Bauherr schließlich entscheidet – wichtig ist der richtige Unterbau, der je nach Art der Nutzung vorbereitet werden muss. Für einen einfachen Gartenweg wird etwa 20 Zentimeter Erdschicht abgetragen, mit einem Handstampfer oder einer Rüttelplatte verdichtet und mit grobem Kies aufgefüllt. Natursteinplatten werden dann in ein dickes Sandbett gelegt, während Klinker in feinkörnigeren Splitt verlegt werden können. Die Fugen sollten gleichmäßig breit sein und werden später mit dem Unterbaumaterial eingekehrt.

Selbst machen oder Fachmann?

Kies-, Rindenmulchwege oder einzelne Platten im Rasen – einfache Wege können von Heimwerkern leicht selbst angelegt werden. Schwieriger wird es, sobald die Wege höheren Belastungen ausgesetzt werden sollen, denn dann muss der Untergrund gründlich vorbereitet werden. Auch Kleinpflaster, in ein Mörtelbett verlegt, ist eher etwas für den Fachmann.

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Herbstzeit: Stauden und Zwiebelblumen pflanzen!

17. September 2010 , eingetragen von Ruebner  

Stauden pflanzen

Im Herbst fallen weniger alltägliche Pflegearbeiten im Garten an. Dafür ist jetzt die beste Zeit zum Pflanzen neuer Blumen und Gehölze. Besonders beliebt unter deutschen Gartenfreunden sind Staudengewächse, wie zum Beispiel Astern, Chrysanthemen, Rittersporn, Pfingstrosen, Phlox oder Immergrün.

“Unterschieden wird im Garten vor allem nach Gehölz- und Beetstauden”, erklärt Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner und fügt hinzu: “Viele Stauden lassen sich hervorragend mit Einjahresblumen in einer Rabatte oder einem Beet kombinieren – dabei sollte man aber beachten, dass besonders Sommerblumen, die aus sonnenreichen Gegenden stammen, nur mit sonnenliebenden Staudensorten kombiniert werden.” Aber auch Zwiebelpflanzen, wie die Frühlings-Lieblinge Krokus, Tulpe und Schneeglöckchen, können im Herbst gesetzt werden. Streng genommen gehören sie auch zur Gattung der Stauden, da ihre Speicherorgane mehr als eine Saison überdauern und ihre oberirdischen Teile nur eine Vegetationsperiode erleben, doch zeigen sie einige Besonderheiten, die Gartenfreunde beachten müssen.

Eine Frage des Platzes

Der Stauden-Standort muss vor dem Bepflanzen zunächst nach Bodenqualität und Sonneneinstrahlung ausgewählt werden. Im nächsten Schritt wird der Platzbedarf für die einzelnen Stauden eingeschätzt und daran angepasst die Bepflanzung geplant. “Besonders schöne optische Ergebnisse erzielen Hobbyfloristen mit einer Kombination aus niedrigen, mittelhohen und hohen Gewächsen”, so Dipl.-Ing. Matthias Käsebier.  Dabei gelten die folgenden Platzbedarfe als Faustregel für die Planungen (Angaben jeweils für einen Quadratmeter): niedrige Stauden zu sieben bis neun Pflanzen, mittelhohe Stauden zu vier bis sechs Pflanzen und hohe Stauden zu zwei bis drei Pflanzen.

Ausgefallene Blütenbilder erreicht man beispielsweise mit einer “steigenden Pflanzung”. Dabei wird das Beet zunächst wie ein Bild mit einer sanft ansteigenden Hügelfläche eingeteilt. Den Vordergrund bilden in der Bepflanzung die niedrigen Stauden, wie beispielsweise die Aster dumosus oder Immergrün, dahinter folgen mittelhohe Sorten, wie Herzlilien oder Salbei und dann hohe Arten wie beispielsweise das Sonnenauge, das bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Ähnlich verfahren wird auch bei einer Inselrabatte im Rasen oder im Vorgarten. Hier werden die Stauden von außen nach innen immer höher. Wichtig: “Bei kleinen Beeten am besten auf eine Hauptblütezeit konzentrieren, bei großen Flächen ist eine Kombination aus Vorsommer-, Sommer- und Herbstblühern besonders attraktiv”, verrät Stephanie Göppner, zuständig für Privatgärten beim Leipziger Garten- und Landschaftsbauunternehmen MAIK RÜBNER.

Tipps und Tricks für die Pflanzsaison

Ist einmal die Auswahl getroffen, welche Stauden kombiniert werden sollen, geht es an die Pflanzarbeiten. Vor dem Einsetzen sollte der Boden gut gelockert werden. Dazu eignen sich zum Beispiel eine Spatengabel oder eine Elektro-Bodenhacke. Je nach Bodenqualität und vorheriger Bepflanzung muss die Erde auch noch einmal mit Humus oder Dünger angereichert werden. Zum Ausheben der Pflanzlöcher am besten den Spaten benutzen. Hinweis: Für Stauden sollte das Loch etwa anderthalb mal so groß sein, wie der Erdballen der Pflanzen. Für Blumen-Zwiebeln am besten mit dem Stiel ein Loch in die Erde bohren. Dabei gilt die Grundregel: Je größer die Zwiebel, desto tiefer das Loch, denn Zwiebeln sollen etwa zwei- bis dreimal so viel Erde zum Abdecken bekommen, wie ihr Durchmesser ist. Nach dem Einsetzen der Stauden oder Zwiebeln die Pflanzlöcher mit Erde auffüllen und an der Oberfläche leicht andrücken.

Feuchte Erfrischung: Das I-Tüpfelchen beim Pflanzen

Damit Stauden und Zwiebeln nicht in luftigen Löchern darben, sondern überall guten Kontakt mit der Erde haben, muss vor und nach dem Pflanzen auf ausreichende Bewässerung geachtet werden. Profi-Gärtner nennen diesen Prozess “Einschlämmen”. Nur so wird das optimale Einwachsen gewährleistet und die Pflanzen sind von Anfang an gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Garten-Expertin Stephanie Göppner rät: “Am besten die Erde im Pflanzloch schon vor dem Einsetzen der Staudengewächse kurz anfeuchten, dann die Pflanze einsetzen und nach dem Anklopfen der Erde den Boden nochmals gut durchfeuchten. Sind die letzten Herbsttage noch sehr warm, sollte in den nächsten Tagen regelmäßig nachgewässert werden, ohne die Pflanzflächen zu ertränken.”

Schon beim Pflanzen an die Zukunft denken!

Wer sich in der Pflanzzeit gleich noch Gedanken um die Beet- oder Rabattenbewässerung für den kommenden Sommer macht, spart in der nächsten Saison, wenn Aster, Lilien und Rittersporn in voller Blüte stehen, durch ein passendes Bewässerungssystem viel Zeit und Mühe. Für die optimale Erfrischung der Pflanzen kann dabei per automatischer Steuerung gesorgt werden, so dass Gartenliebhaber sich einfach zurücklehnen und die Blütenpracht genießen können.

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Die richtigen Helfer für Laubarbeiten im Herbst

17. September 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gartenlaub Laubbeseitigung Die richtigen Helfer für Laubarbeiten im Herbst

Im Spätherbst werden die Pflegearbeiten an Strauch und Beet weniger, dafür beginnen die Vorbereitungen für den Winter – die große Kehrwoche rund um Haus und Garten ist angesagt.“

Vor allem das Laub steht jetzt auf dem Pflichtprogramm”, erklärt Gartenexpertin Stephanie Göppner und fügt hinzu: “So schön die bunten Blätter auch sein mögen, wegen Rutschgefahr müssen sie regelmäßig von Gehwegen, Zufahrten oder Treppen entfernt werden.” Es gibt zwei grundlegende Arten ans Blätterwerk zu gehen: Mit Muskelkraft und bequemer Hilfe der verschiedenen Rechen und Besen, oder eben mit Motorkraft aus einem Blasgerät.

Dem Laub ein Blättchen schlagen

Für die herbstliche Laub-Handarbeit sind die verschiedenen Rechen, Fächer- oder Straßenbesen ausgezeichnete und bewährte Helfer. “Das Sammeln und der Abtransport der Blätter geht schließlich bequem und schnell mit einem kostengünstigen Gartenmobil”, erzählt Landschaftsbauingenieur Maik Rübner: “Der pfiffige Gartenflitzer verfügt zudem über zwei Halterungen für Rechen, Besen oder andere Gartengeräte mit Stiel.”

Wer größere Laubberge zu bewältigen hat, pustet sie einfach mit einem Blasgerät zusammen und entsorgt sie im Fangsack. Dank der ausgesprochen einfachen Handhabung und dem ergonomischen Design moderner Geräte ist die Arbeit schnell erledigt. Zuerst wird das Blätterwerk dabei zu einem Haufen zusammengeblasen und anschließend mit der Vakuumfunktion in den Fangsack gesaugt. Die praktischen integrierten Mulchmesser vieler Geräte machen das aufgefangene Laub schließlich kurz und klein.

“Ein Blasgerät kann übrigens nicht nur im Herbst eingesetzt werden. Außerhalb der Laubsaison kann man zum Beispiel den Grasschnitt weblasen, seinen Anhänger von Kies und Schmutz befreien oder Gartenmöbel trocknen”, erläutert Dipl.-Ing. Matthias Käsebier und warnt zugleich: “Da Laubbläser unter die Geräte- und Maschinenlärmverordnung fallen, dürfen allerdings sie nur an Werktagen von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr betrieben werden.”

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Gut gewappnet ins Gartenfinale

17. September 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gartenscheere Gut gewappnet ins Gartenfinale

Wer im Frühjahr sein blühendes Wunder und stark austreibende Pflanzen erleben will, der muss jetzt im Herbst die Vorarbeit erledigen: Zwiebelblumen pflanzen sowie Stauden und Sträucher zurückschneiden stehen auf dem Gartenkalender.

Auch in der dritten Jahreszeit geizt der Garten nicht mit seinen Reizen und setzt sich mit leuchtend-schönen Dahlien, knackig-frischen Äpfeln und fröhlich-bunten Blättern in Szene. Für Hobbygärtner bedeutet das: ran an die Herbstarbeiten und rein ins Gartenfinale! “Wer im Frühjahr sein blühendes Wunder und stark austreibende Pflanzen erleben will, der muss jetzt im Herbst die Vorarbeit erledigen”, erklärt Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner. Ganz oben auf dem Gartenkalender steht dabei das Pflanzen von Zwiebelblumen sowie das Zurückschneiden von Stauden und Sträuchern.

Damit der Rückschnitt im Herbst gesundes Wachstum im kommenden Frühling hervorbringt, ist neben der richtigen Technik auch das richtige Schneidwerkzeug entscheidend. Und welche Schere schneidet am besten ab? Wer ein Gerät sucht, dass sowohl kräftiges Holz als auch zarte Triebe präzise meistert, der liegt mit einer Ratschenschere genau richtig. Hobbygärtner, die statt der vielseitigen Ratschenschere lieber mit mehreren Spezialscheren Hand anlegen, finden im Baumarkt um die Ecke bestimmt auch ihre Favoriten. Einen Schnitt machen sie garantiert alle!

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Sommerliche Pflanzenpracht für jeden Garten

14. Juli 2010 , eingetragen von Ruebner  

Richtig Pflanzen Tipps

Ein buntes Blütenmeer, satter grüner Rasen, Schatten spendende Bäume – erst die richtigen Pflanzen verleihen einem Garten sein individuelles Gesicht. Bevor der Hobbygärtner allerdings mit der Begrünung beginnt, sollte er die Pflanzenwahl auf die örtlichen Gegebenheiten abstimmen. Denn jedes Gewächs hat seine eigenen Ansprüche an Standort, Lichtverhältnisse oder Bodenart. Doch egal ob Sonnen- oder Schattengarten: durch optimale Beratung entsteht leicht eine Ruheoase für Naturliebhaber.

Boden und Licht machen den Unterschied

Pflanzen brauchen verschiedene Böden. Diesen Grundsatz sollten Hobbygärtner direkt beim Kauf berücksichtigen. “Laubgewächse wie Robinie und Sommerflieder beispielsweise stellen nur geringe Anforderungen an die Bodenverhältnisse und gedeihen gut in sandiger Erde, die meist trocken und nährstoffarm ist.”, erklärt Dipl-Ing. Maik Rübner und fügt hinzu: “Feuchte, feste Lehmböden sind hingegen bei tief wurzelnden Sonnenblumen oder Lupinen beliebt, während Blauer Enzian, Steinkraut und Polstergarbe kalkhaltige bis steinige Böden bevorzugen.” Tonboden wiederum ist nährstoffreich und erwärmt sich nur langsam. Für ihn sind Hecken wie Weißdorn oder Kirschlorbeer die richtige Wahl. Die Lichtverhältnisse sind der zweite wichtige Faktor, der für die Pflanzenpracht im Garten eine große Rolle spielt. Pralle Sonne mögen unter anderem Mittagsblume, Petunie und Kapuzinerkresse, während Rhododendron, Hortensie oder Heidekraut am besten im Halbschatten gedeihen. Ein Wechselbad von Sonne und Schatten ist für Fuchsie und Pantoffelblume genau richtig, während sich für die dunklen Garten ecken Stauden wie Akelei oder Begonie eignen. Mit ihren unzähligen Farbtönen verleihen sie – genauso wie ein Pflanzenteppich aus zierlichen, blau blühenden Waldgedenkemein – Schattengärten einen märchenhaften Charme.

Schöne Lückenbüßer

Da viele Pflanzen nur zu bestimmten Jahreszeiten blühen, sollte der passionierte Hobbygärtner empfindliche Sommerblumen wie Petunie oder Löwenmaul erst im Juni in Kübel und Beete pflanzen. “Das ist auch die richtige Zeit, um Lücken im Staudenbeet zu füllen – beispielsweise mit Kornblumen oder Bechermalven.”, so Rübner. Die bunten Akzente werten jeden Garten auf. Vorsicht ist allerdings bei giftigen Schönheiten geboten: Vor allem Familien mit Kindern sollten von Stechpalme, Goldregen, Seidelbast und Pfaffenhütchen die Finger lassen.

Gesundes Wachstum im Sommer

Um sich das Unkrautjäten zu ersparen, können Hobbygärtner einen einfachen Trick anwenden: Zwei bis drei Zentimeter Mulch aus Rasenschnitt, Rinde oder Stroh zwischen den Pflanzen lassen einen feuchten Boden und damit widerstandsfähigere Pflanzen mit gesundem Wachstum entstehen. In Gemüsebeeten oder zwischen Rosenstöcken ist Mulch jedoch nicht so gut aufgehoben, da er hier die Luftzufuhr zu sehr einschränkt. Neben dem Mulchen ist regelmäßiges Gießen und Düngen natürlich ein Muss für jeden Gartenfreund. Gerade in trockenen Sommermonaten, bei nährstoffarmen Böden und bei Kübelpflanzen sorgen Wasser und Dünger für die optimale Mineralienzufuhr. Fachkundige Beratung und Antworten auf alle Gartenfragen erhalten Hobbygärtner in Baumärkten mit Gartencentern wie OBI.

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Der Frühling ist da! So bringen Sie Ihren Garten in Bestform

24. März 2010 , eingetragen von Ruebner  

Rollrasen Kosten

Sehnsüchtig haben Garten- und Eigenheimbesitzer auf den Frühling gewartet. Nun ist es endlich soweit und die ersten Planungen für die neue Gartensaison 2010 können vorgenommen werden.

Wer dieses Jahr seinen Garten neu gestalten möchte, der kann schon jetzt die wichtigsten Vorbereitungen treffen. Wo sollen die Beete angelegt werden, gibt es zusätzliche Rasenflächen oder stehen Pflasterarbeiten an, weil sich der Hausbesitzer neue Wege oder Flächen im Garten vorstellt?

Besonders bei der Anlage des Gemüsegartens gibt es einige Punkte zu beachten: „Die Gemüsebeete sollten möglichst weit ab von der Straße liegen und natürlich ein Höchstmaß an Sonne abbekommen.“, erklärt Garten- und Landschaftsbauingenieur Maik Rübner aus Leipzig und fügt hinzu: „In manchen Gärten variiert die Qualität des Bodens. Auch das sollte bei der Gestaltung beachtet werden.“ Für Rasenflächen gibt es zu bedenken, dass neu eingesäte Flächen abgesperrt werden müssen. Vor allem dann, wenn man Kinder und Haustiere hat, kann dies recht aufwendig sein.

Rollrasen als Alternative in der Gartensaison 2010

Wer in seinem Garten schnell einen vollwertigen Rasen mit kräftigem Bewuchs haben möchte, der kann über die Verlegung eines Rollrasens nachdenken. Dieser Fertigrasen wird nach Anforderung flach abgeschält und frisch zur Baustelle gebracht. Dort wird er – am Besten von fachkundigen Kräften – sorgfältig verlegt. Rein optisch haben Sie sofort eine dichtbewachsene Rasenfläche und nach einigen Wochen ist der Rasen angewachsen und dementsprechend belastbar.

Rollrasen, der auch als Fertigrasen bekannt ist, eignet sich ebenso für Privatgärten wie auch für die Verwendung in Parks oder auf Sportplätzen. Beachten sollte man, dass der Rollrasen erst unmittelbar vor dem Einbau im eigenen Garten abgeschält und sofort am neuen Ort eingebaut wird, da die Haltbarkeit der Grünfläche begrenzt ist. Während in Deutschland der Rollrasen noch ein Exot ist, werden in Amerika bereits 50% aller Grünflächen als Rollrasen verlegt.

Bei der Bewässerung von Rasenflächen gilt grundsätzlich das Motto, viel hilft viel. Rasen muss gründlich bewässert werden, da sonst die Wurzeln nicht mit dem Untergrund verwachsen. Dies vermindert zum einen die Stabilität, zum anderen wird der Rasen empfindlich gegen Trockenheit.

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Gartenmöbel – Traumhaft schön zum günstigen Preis!

25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner  

Gartenmoebel Leipzig

Schickes Design, hoher Komfort – die Ansprüche an Gartenmöbel sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.

(tdx) Die Zeiten weißer, wackliger Plastik-Stühle sind nun endgültig vorbei: Garten, Balkon und Terrasse werden immer mehr zur Grünen Oase und ersetzen in den Sommermonaten das heimische Wohnzimmer. Dabei wird Wert gelegt auf Qualität, Design und Komfort der Gartenmöbel. Warum, weiß Möbelexpertin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM): „Brunnen, exotische Gewächse, Feuer- und Grillgeräte – all diese Dinge sind beliebt. Zu einem schönen Garten gehören dann auch schöne und hochwertige Gartenmöbel. Daher ist dieses Branchensegment besonders im Aufwind.“ Die Hersteller tragen dem Trend nach mehr Wohnkomfort im Außenbereich Rechnung, indem sie Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen, Formen und Materialien kreieren. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: bei der breiten Masse an angebotenen Gartenmöbeln fällt die Entscheidung oft nicht leicht.

Je nach Ort, Platz und Funktion kommen verschiedenste Möbeltypen in Frage. Soll oft mit Freunden gefeiert werden oder mit der ganzen Familie gegessen werden? Dann wird ein großer Tisch mit passenden Stühlen benötigt. Soll es gemütlich sein, vielleicht zum Faulenzen am Pool einladen? Dann sind Liege und Strandkorb die richtigen Partner. Für den Balkon eignen sich schmale Bänke und kleine Tische. Weiterhin im Trend sind so genannte „Loungemöbel“: sie sind breit und gemütlich, mal als Sessel, mal als Liegemuschel für zwei. Egal für welches Modell man sich entscheidet: die Qualität zählt, um lange daran Freude zu haben, denn „Billigmöbel für draußen halten vielleicht nur eine Saison“, so Ursula Geismann weiter.

Holz, Stein, Kunststoff und Metall

Qualität ist das einzige Muss, ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Im Trend liegen vor allem Materialkombinationen aus Holz und Edelstahl, sie wirken sehr wertig und sind äußerst langlebig. Mediterranes Ambiente verbreiten Tischplatten und Sitze aus Muschelkalk, in denen Muscheln und kleine Krebstiere sedimentiert sind. Naturstein ist unverwüstlich und aufgrund seines hohen Eigengewichts, bleibt ein Tisch mit Natursteinplatte selbst bei stärkeren Stürmen fest an seinem Platz. Möbel aus Kunststoff bzw. Polyurethanfasern bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Häufig werden die Fasern kunstvoll geflochten und sehen, in hellem Braun gefärbt, exklusiven Rattanmöbeln zum Verwechseln ähnlich. Außerdem besitzen sie eine schmutzabweisende Oberfläche, sind besonders pflegeleicht und können auch den Winter über draußen stehen gelassen werden. Denn „wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel sind unverzichtbar auf jeder Terrasse“, weiß Lifestyle-Expertin Melanie Tegtmeier vom exklusiven Wintergartenhersteller Casa Vitrum. Als besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht haben sich auch Gartenmöbel aus Aluminiumrohr bewiesen: feuchtes Abwischen genügt und sie erstrahlen in neuem Glanz.

Traditioneller Klassiker unter den Gartenmöbeln ist und bleibt aber das Holz. Besonders Teakholz, dunkel und edel anmutend, verbreitet eine festliche und einladende Atmosphäre. Auch im Punkto Langlebigkeit ist Holz nicht zu schlagen. Einzig der Pflegeaufwand kann als Nachteil angesehen werden. Holzmöbel verlieren durch Sonne und Regen oft ihren Glanz und ergrauen. Deshalb sollten sie einmal jährlich mit speziellen Ölen oder Wachsen behandelt werden, so wird die Oberfläche imprägniert und glänzt wieder. Bei lackierten Möbeln empfiehlt es sich außerdem, die Lackschicht abzuschleifen, wenn sie zu blättern beginnt und neu zu streichen – nur so bleibt das Holz darunter dauerhaft vor Umwelteinflüssen geschützt.

Die Sicherheit und Qualität selbst prüfen

Der TÜV rät weiterhin auch auf die Sicherheit der Möbel zu achten: entweder erkennt man diese an einem entsprechenden Siegel (GS-Zeichen) oder man prüft selbst nach. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen“, rät Reimund Heym vom TÜV Rheinland LGA. So kann sichergestellt werden, dass man sich beispielsweise beim Verstellen der Lehne nicht einzwickt. Das Abtasten des Möbelstücks hilft, zu erkennen, ob alle Ecken sachgerecht verarbeitet wurden und keine Holzspäne, Drähte oder Kunststoffecken überstehen. Garantiert keine überstehenden Ecken haben dagegen Hängematten aus reißfestem Möbelstoff. An zwei Bäumen, der Kinderschaukel oder den Pavillionbalken befestigt, sorgen sie für Südsee-Stimmung – fehlt nur noch strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und das Geräusch brechender Wellen, dann kann die Reise ins Land der Träume beginnen!

Regenwasser sinnvoll nutzen

25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner  

Regenwasser sammeln

Regenwetter ist für Gartenliebhaber kein Grund, Trübsal zu blasen. Im Gegenteil: Schließlich lässt das kühle Nass Gemüse, Blumen und Pflanzen erst so richtig prächtig wachsen und gedeihen.

Regenwasser kann als kostenlose und umweltfreundliche Alternative zum Leitungswasser dienen: “Vorausgesetzt, man weiß, es richtig zu sammeln”, so Dipl.-Ing. Maik Rübner. Denn gerade die weit verbreitete Lösung mit Regenrinne und direkt darunter stehender Tonne besitzt einen großen Haken. Fällt einige Tage lang starker Regen, kann die Tonne leicht überlaufen und die Umgebung in ein ungewolltes Biotop verwandeln.

Mit einem intelligenten Dachentwässerungssystem dagegen passiert so etwas nicht: Hier gelangt nur soviel Wasser in die Tonne, wie diese auch tatsächlich fassen kann. Die Installation gelingt dabei auch handwerklichen Laien spielend: Dazu wird einfach ein Stück aus dem Fallrohr herausgesägt und durch den Regensammler ersetzt. Anschließend wird der Sammler dann über einen gewöhnlichen Gartenschlauch mit der Regentonne verbunden, welche dadurch nicht mehr auf einen Platz direkt am Fallrohr festgelegt ist. Wichtig ist lediglich, dass der Regensammler mindestens so hoch liegt wie der Einfluss in die Tonne: Damit das Wasser zwar vom Fallrohr in die Tonne, nicht aber zurückgelangen kann.

Doch wie lässt sich verhindern, dass die Tonne überfließt? Ganz einfach: Dafür muss der Zufluss lediglich ca. sieben Zentimeter unterhalb des Tonnenrandes liegen. Erreicht der Wasserstand sodann den Einleiter, wird der Wasserfluss automatisch gestoppt. Dank des Abschneiders fließt das Regenwasser vom Dach über das Fallrohr ganz normal weiter ab. Der Zufluss zur Tonne lässt sich mit einem Hahn auch manuell steuern. Dann kann auch der Schlauch entfernt werden.

Fazit der Experten: Regen sammeln lohnt sich – wenn man auf die richtige Technik setzt!

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