Schwimmteiche und Naturpool
5. Mai 2012 , eingetragen von Ruebner

Raus in den Garten und ab ins kühle Wasser! Eine verlockende Vorstellung, die für viele Eigenheimbesitzer an Attraktivität verliert, sobald sie an die chemische Desinfektion denken. Eine Alternative, den Keimen im Wasser auf natürliche Weise zu Leibe rücken, bieten Schwimmteiche und Naturpool.
Beim Schwimmteich wird das Wasser auf biologische Weise im sogenannten Regenerationsbereich gereinigt, der vom Badebereich getrennt ist. Dafür sorgen Wasserpflanzen, in deren Wurzeln sich Mikroorganismen ansiedeln, die durch Stoffwechselvorgänge die Keime abbauen. Aufgrund der natürlichen Selbstreinigung und des geringen Technikeinsatzes ist der Wartungsaufwand bei einem Schwimmteich nur sehr gering. Ein weiterer Vorteil: Durch sein naturnahes Erscheinungsbild lässt sich ein Schwimmteich perfekt in die Gartenlandschaft integrieren.
Naturpool: natürlicher Badespaß
Vom Erscheinungsbild gleicht ein Naturpool einem herkömmlichen Pool, wobei die Reinigung durch spezielle Filter erfolgt, die die Keime aus dem Wasser sieben. Zusätzliche Phosphatfilter binden den Phosphor und damit den Hauptnährstoff für Algen. Die Technik wird platzsparend unter der Rasenfläche oder unter einem Holzdeck angebracht, das als Steg dienen kann.
Platzbedarf für Schwimmteich und Naturpool
Für einen Naturpool reichen weniger als 50 Quadratmeter, während für einen Schwimmteich mindestens 70 bis 100 Quadratmeter die Regel sind. Dieser höhere Platzbedarf ergibt sich aus der Trennung in Schwimmbereich und Regenerationszone.
Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Wie bei jedem Pool variieren die Kosten beim Naturpool und Schwimmteich stark je nach Größe und Ausführung. Als Faustregel gilt: Ein Naturpool liegt in der Anschaffung etwa zehn Prozent über den Kosten für ein Schwimmbecken mit klassischer Technik. Für einen Schwimmteich in Standardausführung müssen mindestens 20.000 bis 25.000 Euro angesetzt werden. Die kostengünstigste Variante ist, einen herkömmlichen Pool in einen Naturpool umzurüsten. Wird ein Pool neu angelegt, kann der zukünftige Besitzer in jedem Fall erheblich sparen, wenn er selbst mit anpackt. So kann er beispielsweise den Aushub übernehmen oder die Beckenmauern errichten. Für die Bepflanzung eines Schwimmteichs sollten sich Gartenbesitzer aber in jedem Fall Hilfe vom Fachmann holen.
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Gartenmöbel – Traumhaft schön zum günstigen Preis!
25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner

Schickes Design, hoher Komfort – die Ansprüche an Gartenmöbel sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.
(tdx) Die Zeiten weißer, wackliger Plastik-Stühle sind nun endgültig vorbei: Garten, Balkon und Terrasse werden immer mehr zur Grünen Oase und ersetzen in den Sommermonaten das heimische Wohnzimmer. Dabei wird Wert gelegt auf Qualität, Design und Komfort der Gartenmöbel. Warum, weiß Möbelexpertin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM): „Brunnen, exotische Gewächse, Feuer- und Grillgeräte – all diese Dinge sind beliebt. Zu einem schönen Garten gehören dann auch schöne und hochwertige Gartenmöbel. Daher ist dieses Branchensegment besonders im Aufwind.“ Die Hersteller tragen dem Trend nach mehr Wohnkomfort im Außenbereich Rechnung, indem sie Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen, Formen und Materialien kreieren. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: bei der breiten Masse an angebotenen Gartenmöbeln fällt die Entscheidung oft nicht leicht.
Je nach Ort, Platz und Funktion kommen verschiedenste Möbeltypen in Frage. Soll oft mit Freunden gefeiert werden oder mit der ganzen Familie gegessen werden? Dann wird ein großer Tisch mit passenden Stühlen benötigt. Soll es gemütlich sein, vielleicht zum Faulenzen am Pool einladen? Dann sind Liege und Strandkorb die richtigen Partner. Für den Balkon eignen sich schmale Bänke und kleine Tische. Weiterhin im Trend sind so genannte „Loungemöbel“: sie sind breit und gemütlich, mal als Sessel, mal als Liegemuschel für zwei. Egal für welches Modell man sich entscheidet: die Qualität zählt, um lange daran Freude zu haben, denn „Billigmöbel für draußen halten vielleicht nur eine Saison“, so Ursula Geismann weiter.
Holz, Stein, Kunststoff und Metall
Qualität ist das einzige Muss, ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Im Trend liegen vor allem Materialkombinationen aus Holz und Edelstahl, sie wirken sehr wertig und sind äußerst langlebig. Mediterranes Ambiente verbreiten Tischplatten und Sitze aus Muschelkalk, in denen Muscheln und kleine Krebstiere sedimentiert sind. Naturstein ist unverwüstlich und aufgrund seines hohen Eigengewichts, bleibt ein Tisch mit Natursteinplatte selbst bei stärkeren Stürmen fest an seinem Platz. Möbel aus Kunststoff bzw. Polyurethanfasern bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Häufig werden die Fasern kunstvoll geflochten und sehen, in hellem Braun gefärbt, exklusiven Rattanmöbeln zum Verwechseln ähnlich. Außerdem besitzen sie eine schmutzabweisende Oberfläche, sind besonders pflegeleicht und können auch den Winter über draußen stehen gelassen werden. Denn „wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel sind unverzichtbar auf jeder Terrasse“, weiß Lifestyle-Expertin Melanie Tegtmeier vom exklusiven Wintergartenhersteller Casa Vitrum. Als besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht haben sich auch Gartenmöbel aus Aluminiumrohr bewiesen: feuchtes Abwischen genügt und sie erstrahlen in neuem Glanz.
Traditioneller Klassiker unter den Gartenmöbeln ist und bleibt aber das Holz. Besonders Teakholz, dunkel und edel anmutend, verbreitet eine festliche und einladende Atmosphäre. Auch im Punkto Langlebigkeit ist Holz nicht zu schlagen. Einzig der Pflegeaufwand kann als Nachteil angesehen werden. Holzmöbel verlieren durch Sonne und Regen oft ihren Glanz und ergrauen. Deshalb sollten sie einmal jährlich mit speziellen Ölen oder Wachsen behandelt werden, so wird die Oberfläche imprägniert und glänzt wieder. Bei lackierten Möbeln empfiehlt es sich außerdem, die Lackschicht abzuschleifen, wenn sie zu blättern beginnt und neu zu streichen – nur so bleibt das Holz darunter dauerhaft vor Umwelteinflüssen geschützt.
Die Sicherheit und Qualität selbst prüfen
Der TÜV rät weiterhin auch auf die Sicherheit der Möbel zu achten: entweder erkennt man diese an einem entsprechenden Siegel (GS-Zeichen) oder man prüft selbst nach. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen“, rät Reimund Heym vom TÜV Rheinland LGA. So kann sichergestellt werden, dass man sich beispielsweise beim Verstellen der Lehne nicht einzwickt. Das Abtasten des Möbelstücks hilft, zu erkennen, ob alle Ecken sachgerecht verarbeitet wurden und keine Holzspäne, Drähte oder Kunststoffecken überstehen. Garantiert keine überstehenden Ecken haben dagegen Hängematten aus reißfestem Möbelstoff. An zwei Bäumen, der Kinderschaukel oder den Pavillionbalken befestigt, sorgen sie für Südsee-Stimmung – fehlt nur noch strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und das Geräusch brechender Wellen, dann kann die Reise ins Land der Träume beginnen!
Schwimmteich im Garten: Die Alternative zum Pool
12. Dezember 2008 , eingetragen von Ruebner
Schwimmteiche sind eine Mischung aus Gartenteich und Swimmingpool. Ohne Chlor und mit viel Grün bieten sie einen Mix aus Natur und Planschvergnügen. Weiterlesen









