Schwimmteiche und Naturpool
16. August 2011 , eingetragen von Ruebner

Raus in den Garten und ab ins kühle Wasser! Eine verlockende Vorstellung, die für viele Eigenheimbesitzer an Attraktivität verliert, sobald sie an die chemische Desinfektion denken. Eine Alternative, den Keimen im Wasser auf natürliche Weise zu Leibe rücken, bieten Schwimmteiche und Naturpool.
Beim Schwimmteich wird das Wasser auf biologische Weise im sogenannten Regenerationsbereich gereinigt, der vom Badebereich getrennt ist. Dafür sorgen Wasserpflanzen, in deren Wurzeln sich Mikroorganismen ansiedeln, die durch Stoffwechselvorgänge die Keime abbauen. Aufgrund der natürlichen Selbstreinigung und des geringen Technikeinsatzes ist der Wartungsaufwand bei einem Schwimmteich nur sehr gering. Ein weiterer Vorteil: Durch sein naturnahes Erscheinungsbild lässt sich ein Schwimmteich perfekt in die Gartenlandschaft integrieren.
Naturpool: natürlicher Badespaß
Vom Erscheinungsbild gleicht ein Naturpool einem herkömmlichen Pool, wobei die Reinigung durch spezielle Filter erfolgt, die die Keime aus dem Wasser sieben. Zusätzliche Phosphatfilter binden den Phosphor und damit den Hauptnährstoff für Algen. Die Technik wird platzsparend unter der Rasenfläche oder unter einem Holzdeck angebracht, das als Steg dienen kann.
Platzbedarf für Schwimmteich und Naturpool
Für einen Naturpool reichen weniger als 50 Quadratmeter, während für einen Schwimmteich mindestens 70 bis 100 Quadratmeter die Regel sind. Dieser höhere Platzbedarf ergibt sich aus der Trennung in Schwimmbereich und Regenerationszone.
Mit welchen Kosten muss man rechnen?
Wie bei jedem Pool variieren die Kosten beim Naturpool und Schwimmteich stark je nach Größe und Ausführung. Als Faustregel gilt: Ein Naturpool liegt in der Anschaffung etwa zehn Prozent über den Kosten für ein Schwimmbecken mit klassischer Technik. Für einen Schwimmteich in Standardausführung müssen mindestens 20.000 bis 25.000 Euro angesetzt werden. Die kostengünstigste Variante ist, einen herkömmlichen Pool in einen Naturpool umzurüsten. Wird ein Pool neu angelegt, kann der zukünftige Besitzer in jedem Fall erheblich sparen, wenn er selbst mit anpackt. So kann er beispielsweise den Aushub übernehmen oder die Beckenmauern errichten. Für die Bepflanzung eines Schwimmteichs sollten sich Gartenbesitzer aber in jedem Fall Hilfe vom Fachmann holen.
Hier erhalten Sie ein völlig unverbindliches Kosten-Angebot für die Anlage eines Schwimmteiches
Träumen Sie von einem eigenen Wassergarten?
25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner

Ein natürlicher Schwimmteich im eigenen Garten kann verschiedenste Funktionen erfüllen: Er trägt zur Entspannung oder Abkühlung bei, bietet vor allem Kindern reichlich Platz zum Plantschen und ist darüber hinaus ein Heim für Tiere und Pflanzen.
(tdx) Um den Traum vom eigenen Wassergarten zu verwirklichen, bieten sich einem unterschiedliche Möglichkeiten. Doch den traditionellen Brunnen, Goldfischteichen und Poolanlagen wird derzeit der Rang abgelaufen: die neue Lieblingsvariante in deutschen Gärten ist der natürliche Schwimmteich. Pflegeleicht und Umweltfreundlich kann er mit Pflanzen umzäunt, harmonisch in jeden Garten eingegliedert werden.
Die Vorteile auf einen Blick
Der große Vorteil eines natürlichen Schwimmteichs im Gegensatz zu einem herkömmlichen Pool liegt ganz klar in der Reinigung des Wassers. Während dem Poolwasser Chlor beigesetzt wird, um es sauber zu halten, übernehmen diese Aufgabe beim Schwimmteich die Pflanzen. Es entsteht ein natürlicher Ökokreislauf, der nicht nur umweltschonend ist, sondern auch den Pflegeaufwand minimiert und so wiederum ein Plus an Komfort bietet. Das Wasser wird konstant durch die bepflanzte Filterzone gepumpt, hier nehmen die Gewächse alle Schwebstoffe auf und verwerten sie – für ungetrübten Badespaß rund um die Uhr. Steht eine große Fläche zur Verfügung, empfiehlt es sich die Pflanzen direkt an das Wasser angrenzen zu lassen, in kleineren Gärten können die Gewächse aber durchaus auch an anderer Stelle gepflanzt werden. Ein Naturteich ist somit äußert flexibel und bietet je nach Gartentyp individuell gestaltbare Lösungen.
Die Planung ist das A und O
Ein Schwimmteich stellt eine erhebliche, auch bauliche Veränderung des Gartenbildes dar und sollte daher von Anfang an gut geplant werden. Zuallererst sollte man über einige Fragen Klarheit gewinnen: Wie groß soll der Teich werden? Welche Funktionen soll er erfüllen? Welche Form soll er haben? Sind diese Fragen geklärt, kann in einem weiteren Schritt, am besten in Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten, genau geplant und erörtert werden, inwieweit die örtlichen Gegebenheiten einen Schwimmteich überhaupt zulassen. Ist die Fläche groß genug? Passt der Teich zum Stil des restlichen Gartens? In welche Himmelsrichtung kann der Teich ausgerichtet werden?
Selbst Hand anlegen
Für große Schwimmteiche ist es ratsam einen Experten hinzuzuziehen, um sicherzustellen, dass der neue Teich nicht gleich wieder zum Sanierungsfall wird. Kleinere Teichvorhaben können mit der nötigen Ausrüstung aber genauso gut selbst verwirklicht werden. Ist die Form festgelegt, kann mit einem Spaten eine flach abfallende Grube ausgehoben werden. Dabei sollte gleich auf die verschiedenen Wasserzonen geachtet werden – Sumpf-, Flachwasser- und Tiefwasserzone. Danach wird der Teich mit Vlies und Folie ausgekleidet (alternativ bietet sich auch ein fertiges Kunststoffbecken an) und mit verschieden großen Pflanzkörben bestückt. Um über viele Jahre hinweg ungetrübte Freude am eigenen Wassergarten zu haben, sollte regelmäßig die Wasserqualität geprüft werden. Wasser-Tests werden von verschiedenen Herstellern angeboten und geben innerhalb kürzester Zeit Aufschluss über den Säurewert, Karbonhärte, Gesamthärte, Nitrat- und Nitrit-Gehalt des Wassers.
Inmitten einer blühender Farbpracht
Ein Genuss für die Sinne sind die verschiedenen Pflanzen, Sträucher und Blumen, die rund um den Teich gepflanzt werden können. Mit ihren Farben und Düften tragen sie maßgeblich zur Entspannung bei und lassen den Teich zum Rückzugsort werden, an dem man inmitten der Natur neue Kraft für den Alltag tanken kann. Im Uferbereich sorgen großflächig gepflanzte Bodendecker wie das Pfennigkraut, der violett blühende Günsel oder die blau blühende Bachbunge für einen ästhetischen Übergang vom Teich zur Grünanlage. Höher wachsende Uferbewohner wie beispielsweise die gelb leuchtende Sumpfdotterblume oder der rosarote Blut-Weiderich, die vorzugsweise in kleineren Gruppen gepflanzt werden, bilden einzelne Farbkleckse. Kombiniert mit außergewöhnlichen Gräsern, wie der Korkenzieher-Binse oder der Morgenstern-Segge entsteht letztendlich ein rundum harmonischer Anblick. Was in keinem Teich fehlen darf, ist die Seerose. Der Star unter den Teichpflanzen ist in den Farben weiß, orange, gelb und allen Farbnuancen von rosa bis dunkelrot erhältlich. Je nach Art benötigt sie eine bestimmte Teichtiefe, um ihre Schönheit optimal entfalten zu können.
Accessoires für den Wassergarten
Vom Teichnebler über Wasserspeier und Beleuchtungskonzepte – mit den passenden Accessoires kann jeder Teich effektvoll in Szene gesetzt werden. So fügt er sich nicht nur harmonisch in das Gesamtbild des Gartens ein, sondern wird gleichzeitig zu einem echten Blickfang. Mit einem Teichnebler lässt sich – wie der Name schon verrät – ein Nebelfilm über den Teich legen. Je nach Wunsch kann dabei die Dichte des Nebels variiert werden. Kombiniert mit einem Wasserspiel oder Unterwasserbeleuchtung, wird der Teich so das Highlight jeder Gartenparty. Für eine Unterwasserbeleuchtung eignen sich LED-Spots in verschiedenen Größen und Farben. Es kann sogar ein wechselndes Farbspiel eingestellt werden: von grün über blau und rot hin zu weißem Licht. Für stimmungsvolles Ambiente am Rande des Schwimmteiches sorgt ebenfalls das richtige Licht. Hier ist die Auswahl besonders groß: von solarbetriebenen Leuchten in den unterschiedlichsten Formen und Größen bis hin zu LED-Spots, die in Steinen versteckt sind, gibt es für jeden Geschmack das Richtige. Wasserspeier sorgen dagegen auch unter Tags für tolle Effekte: das leichte Geplätscher wirkt entspannend und als Frosch, Fisch oder sonstige Skulptur getarnt, ist der Wasserspeier zusätzlich ein stilvolles Dekoelement.
Wasser ist ein lebendiges Element, es zieht Leben an, in Form von Tieren und Pflanzen. Es verändert sich auch jahreszeitlich bedingt und ich denke davon kommt die Faszination der Menschen für Wasser im Garten. Ganz egal also, ob natürlicher Schwimmteich, Brunnen, Pool oder Bachlauf – Wasser bereichert in jeder Form das Aussehen und Ambiente eines Gartens. Schön anzusehen und vielseitig nutzbar, erfreut der Wassergarten jedes Mitglied der Familie.
Gartenmöbel – Traumhaft schön zum günstigen Preis!
25. Januar 2010 , eingetragen von Ruebner

Schickes Design, hoher Komfort – die Ansprüche an Gartenmöbel sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.
(tdx) Die Zeiten weißer, wackliger Plastik-Stühle sind nun endgültig vorbei: Garten, Balkon und Terrasse werden immer mehr zur Grünen Oase und ersetzen in den Sommermonaten das heimische Wohnzimmer. Dabei wird Wert gelegt auf Qualität, Design und Komfort der Gartenmöbel. Warum, weiß Möbelexpertin Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM): „Brunnen, exotische Gewächse, Feuer- und Grillgeräte – all diese Dinge sind beliebt. Zu einem schönen Garten gehören dann auch schöne und hochwertige Gartenmöbel. Daher ist dieses Branchensegment besonders im Aufwind.“ Die Hersteller tragen dem Trend nach mehr Wohnkomfort im Außenbereich Rechnung, indem sie Modelle mit den unterschiedlichsten Funktionen, Formen und Materialien kreieren. Doch wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: bei der breiten Masse an angebotenen Gartenmöbeln fällt die Entscheidung oft nicht leicht.
Je nach Ort, Platz und Funktion kommen verschiedenste Möbeltypen in Frage. Soll oft mit Freunden gefeiert werden oder mit der ganzen Familie gegessen werden? Dann wird ein großer Tisch mit passenden Stühlen benötigt. Soll es gemütlich sein, vielleicht zum Faulenzen am Pool einladen? Dann sind Liege und Strandkorb die richtigen Partner. Für den Balkon eignen sich schmale Bänke und kleine Tische. Weiterhin im Trend sind so genannte „Loungemöbel“: sie sind breit und gemütlich, mal als Sessel, mal als Liegemuschel für zwei. Egal für welches Modell man sich entscheidet: die Qualität zählt, um lange daran Freude zu haben, denn „Billigmöbel für draußen halten vielleicht nur eine Saison“, so Ursula Geismann weiter.
Holz, Stein, Kunststoff und Metall
Qualität ist das einzige Muss, ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Im Trend liegen vor allem Materialkombinationen aus Holz und Edelstahl, sie wirken sehr wertig und sind äußerst langlebig. Mediterranes Ambiente verbreiten Tischplatten und Sitze aus Muschelkalk, in denen Muscheln und kleine Krebstiere sedimentiert sind. Naturstein ist unverwüstlich und aufgrund seines hohen Eigengewichts, bleibt ein Tisch mit Natursteinplatte selbst bei stärkeren Stürmen fest an seinem Platz. Möbel aus Kunststoff bzw. Polyurethanfasern bestechen durch ihre Vielseitigkeit. Häufig werden die Fasern kunstvoll geflochten und sehen, in hellem Braun gefärbt, exklusiven Rattanmöbeln zum Verwechseln ähnlich. Außerdem besitzen sie eine schmutzabweisende Oberfläche, sind besonders pflegeleicht und können auch den Winter über draußen stehen gelassen werden. Denn „wetterfeste und dabei trotzdem schöne Möbel sind unverzichtbar auf jeder Terrasse“, weiß Lifestyle-Expertin Melanie Tegtmeier vom exklusiven Wintergartenhersteller Casa Vitrum. Als besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht haben sich auch Gartenmöbel aus Aluminiumrohr bewiesen: feuchtes Abwischen genügt und sie erstrahlen in neuem Glanz.
Traditioneller Klassiker unter den Gartenmöbeln ist und bleibt aber das Holz. Besonders Teakholz, dunkel und edel anmutend, verbreitet eine festliche und einladende Atmosphäre. Auch im Punkto Langlebigkeit ist Holz nicht zu schlagen. Einzig der Pflegeaufwand kann als Nachteil angesehen werden. Holzmöbel verlieren durch Sonne und Regen oft ihren Glanz und ergrauen. Deshalb sollten sie einmal jährlich mit speziellen Ölen oder Wachsen behandelt werden, so wird die Oberfläche imprägniert und glänzt wieder. Bei lackierten Möbeln empfiehlt es sich außerdem, die Lackschicht abzuschleifen, wenn sie zu blättern beginnt und neu zu streichen – nur so bleibt das Holz darunter dauerhaft vor Umwelteinflüssen geschützt.
Die Sicherheit und Qualität selbst prüfen
Der TÜV rät weiterhin auch auf die Sicherheit der Möbel zu achten: entweder erkennt man diese an einem entsprechenden Siegel (GS-Zeichen) oder man prüft selbst nach. „Einfach mal Probesitzen, Lehnen verstellen und mit den Fingern vorsichtig über alle Ecken und Kanten streichen“, rät Reimund Heym vom TÜV Rheinland LGA. So kann sichergestellt werden, dass man sich beispielsweise beim Verstellen der Lehne nicht einzwickt. Das Abtasten des Möbelstücks hilft, zu erkennen, ob alle Ecken sachgerecht verarbeitet wurden und keine Holzspäne, Drähte oder Kunststoffecken überstehen. Garantiert keine überstehenden Ecken haben dagegen Hängematten aus reißfestem Möbelstoff. An zwei Bäumen, der Kinderschaukel oder den Pavillionbalken befestigt, sorgen sie für Südsee-Stimmung – fehlt nur noch strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und das Geräusch brechender Wellen, dann kann die Reise ins Land der Träume beginnen!








